Drei Crewmitglieder unter 20, fünf in ihren Zwanzigern, dazu Seglerinnen und Segler aus den Dreißigern, Vierzigern und Fünfzigern und 2 aus Bayern: Als die „Haspa Hamburg“ im Januar 2025 zum RORC Transatlantic Race startete, gingen zwölf Menschen aus mehreren Generationen gemeinsam auf den Atlantik. Vier Frauen und acht Männer bildeten die Crew.
Von Lanzarote führte die rund 3.000 Seemeilen lange Regatta nach Grenada. Der Royal Ocean Racing Club führte die „Haspa Hamburg“ als jüngstes Team des Rennens. Für den Hamburgischen Verein Seefahrt stand dahinter ein seit Jahrzehnten gelebtes Prinzip: junge Seglerinnen und Segler gemeinsam mit erfahreneren Crewmitgliedern an das Hochseesegeln heranzuführen.
Skipperin war Wibke Borrmann. Damit gehörte sie zu den ersten beiden Frauen in der Geschichte des HVS, die eine Ozeanüberquerung als Skipperin führten. Nach 14 Tagen, vier Stunden und 57 Minuten erreichte die „Haspa Hamburg“ Grenada.
Am 30. September, 17 Uhr erzählt Wibke Borrmann in der Sailors Lounge 1868 von der Atlantik-Regatta, der ungewöhnlich zusammengesetzten Crew und davon, was passiert, wenn zwölf Menschen zwei Wochen lang auf einer 52-Fuß-Yacht gemeinsam Rennen fahren.