Ostern am Gardasee heißt für viele junge Optisegler längst nicht nur Saisonbeginn, sondern Standortbestimmung auf internationalem Niveau. Beim Lake Garda Meeting, der traditionsreichen und mit mehr als 1000 Seglern aus 45 Nationen größten Optimisten-Regatta der Welt, war der NRV in diesem Jahr mit zwölf Seglern vertreten. Ein Teil des Teams reiste bereits vor der Regatta an, um sich in einem internationalen Vortraining unter Anleitung von Florian Stindt und Pavlo Dontsov gezielt auf die Bedingungen in Riva vorzubereiten. Intensive Trainingstage, der Gardasee-Klassiker mit Ora und Welle und ein starker NRV Auftritt bei der Regatta – das alles fügte sich zu einem besonderen Ostererlebnis. 

Ein Bericht von Leopold Hansen.

Zwei Segel-Highlights zu Ostern am Gardasee

An Ostern fand zum 44. Mal das Lake Garda Meeting, die größte Optimisten-Regatten der Welt, statt. Dieses Jahr nahmen 12 NRV-Optimistensegler, zusammen mit über 1000 Seglern aus 45 Nationen, an der Regatta teil.

Schon einige Tage vorher machte sich eine Gruppe von 8 NRV-Seglern mitsamt Familien auf den Weg zum Gardasee, um an einem besonderen Vortraining teilzunehmen. Dieses hatte unser Trainer Florian Stindt bei Pavlo Dontsov, einem herausragenden Opti-Trainer, organisiert. Zusammen mit weiteren Optiseglern aus den USA, der Ukraine, England und Norwegen trainierten wir 4 Tage mit Pavlo und Florian. Der Fokus lag hierbei auf Boatshandling, Speed und die Vorbereitung für das Lake Garda Meeting. In den Tagen herrschten optimale Segelbedingungen: frischer und stabiler Wind, die bekannten Gardawellen, Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Wir genossen die Vorzüge des tollen Segelreviers, das auch optisch mit steilen Bergwänden und schneebedeckten Gipfeln eine tolle Kulisse bot.

Zur Regatta stießen dann noch 4 weitere NRV Segler dazu, sodass insgesamt 12 Optimistensegler für den NRV an den Start gingen. Nach Tagen mit viel Wind mussten wir an den Regattatagen erst einmal auf das Einsetzten des Ora-Windes warten. Pünktlich gegen Mittag setzte er an den ersten drei Tagen ein, sodass insgesamt 8 Wettfahren möglich waren. Bei den tollen Segelbedingungen mit Wind und Wellen konnten wir besonders die im Vortraining geübte Wellentechnik erfolgreich einsetzen. 

Zum Finaltag hatten es dann 4 Segler ins Goldfleet und 2 ins Silberfleet, geschafft. Ein wirklich tolles Ergebnis! A

n diesem Tag mussten wir lange auf den Wind warten. Als der Ora endlich einsetzte, war zumindest für das Gold- und Silberfleet je eine Wettfahrt möglich.
Nach diesen Tagen mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen fuhren wir glücklich und motiviert für den Start in die neue Segelsaison zurück nach Hamburg. Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Trainern Florian Stindt und Pavlo Dontsov, die uns in den Tagen immer motiviert und unterstützt haben.