2023 hatte Harm Müller-Spreer alles gewonnen, was es in der TP52-Klasse zu gewinnen gibt: WM-Titel und Gesamtsieg in der 52 Super Series. Danach begann er mit einem neuen Boot noch einmal von vorn. „Wir kommen langsam näher“, sagte er 2024 nach WM-Bronze vor Newport. Im Juni 2026 wurde es wieder Bronze, diesmal vor Porto Cervo. Dann, am 10. Oktober in Valencia, stand fest: Mit der „Platoon Aviation“ hat der Hamburger Eigner und Steuermann die 52 Super Series 2026 gewonnen, mit 30 Punkten Vorsprung vor der „Sled“.

Was es braucht, um nach drei Jahren wieder ganz oben zu stehen, erzählt Müller-Spreer am Mittwoch, 11. November, im Treffpunkt NRV. Was lässt sich an einem TP52 noch optimieren, wenn alle nach denselben Regeln bauen? Und wie hält man eine Crew bei der Stange, wenn der Sieg auf sich warten lässt?

Noch schneller geht es am Mittwoch, 9. Dezember. Dann kommt Erik Heil in den Treffpunkt NRV. Der zweifache Olympiamedaillengewinner im 49er steuert das Germany SailGP Team, in der Rennserie, die als Formel 1 des Segelns gilt. Auf foilenden F50-Katamaranen fahren die Teams vor Publikum in Stadtnähe gegeneinander. 2025 holte Heil in Genf den ersten Event-Sieg für das deutsche Team. Wie es ist, mit über 50 Knoten über das Wasser zu fliegen, und wie sich ein junges Team gegen die etablierten Nationen durchsetzt, erzählt er im Gespräch mit Klaus Lahme.

 Eine Anmeldung ist für beide Termine nicht nötig.