Foto (Symbolfoto): ©Sven Jürgensen
World Sailing hat vergangene Woche im Royal Thames Yacht Club in London einen Workshop zu den Para-Klassifizierungsregeln im Segeln durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung eines einheitlichen, transparenten und weltweit anwendbaren Systems, das festlegt, welche Seglerinnen und Segler mit welchen Beeinträchtigungen in welchen Kategorien starten.
Die Herausforderung: Das System soll möglichst viele Menschen in den Sport einbeziehen und gleichzeitig faire Wettkampfbedingungen im Hochleistungsbereich sicherstellen. Internationale Experten aus Neuseeland, Australien, Deutschland und Frankreich arbeiteten gemeinsam an der Angleichung an den Kodex des Internationalen Paralympischen Komitees. Aus Deutschland war Dr. Jürgen Schwittai als Mitglied des neu gegründeten Klassifizierungs-Unterausschusses beteiligt — er war unter anderen bereits 2020 als Klassifizierer bei der allerersten Inclusion World Championship im Einsatz, die der NRV damals auf der Alster ausrichtete.
In der nächsten Phase sollen Athleten, Trainer und nationale Verbände weltweit in den Prozess einbezogen werden.
Quelle: World Sailing