Manchmal merkt man schon beim Ankommen, dass eine Regatta besonders wird. Für Theresa Kamphaus beginnt die Karpfenpfeiferregatta 2026 in Zeulenroda genau so: mit langer Anreise, herzlichem Empfang und einem Wochenende, an dem auf dem Wasser wie an Land vieles zusammenpasst. Sportlich läuft es für den NRV stark: Theresa gewinnt alle vier Wettfahrten und damit die Gesamtwertung, Caspar Tornow segelt auf Platz vier, Oskar Ziegelmayer erlebt dagegen ein unglückliches Wochenende mit zwei Protesten. Was Theresa aus Zeulenroda mitnimmt, ist trotzdem mehr als ein Regattaergebnis.
Ein Bericht von Theresa Kamphaus.

Karpfenpfeiferregatta 2026 – Ein Wochenende, das keine Wünsche offenließ

Am Wochenende waren wir mit drei Seglern vom NRV bei der Karpfenpfeiferregatta in Zeulenroda: Caspar Tornow, Oskar Ziegelmayer und ich, Theresa Kamphaus. Als ich da ankam, war mir klar, dass diese Regatta anders ist, als die anderen. Obwohl die Anfahrt sehr lang war, wurden wir vor Ort sofort sehr nett empfangen. Jeder wurde persönlich zum Abladen begleitet.

Am Samstag herrschten perfekte Segelbedingungen. Bei Sonnenschein und 13 bis 20 Knoten Wind haben wir drei Wettfahrten gesegelt. Die erste Wettfahrt musste abgebrochen werden, weil der Wind einschlief. Später konnte dann doch noch eine weitere Wettfahrt gestartet und gewertet werden, am Ende haben wir dann insgesamt vier Wettfahrten in die Wertung gezählt.

Sportlich lief es für den NRV sehr gut. Ich habe alle vier Wettfahrten gewonnen und wurde mit vier Punkten Gesamtsiegerin der Regatta (einen Streicher hätte es erst ab der 5. Wettfahrt gegeben). Caspar segelte ebenfalls eine starke Serie und belegte am Ende Platz 4.

Für Oskar verlief das Wochenende leider etwas unglücklich. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag bekam er jeweils einen Protest, die beide gegen ihn entschieden wurden. Dadurch fiel seine Platzierung deutlich schlechter aus, als es seine seglerische Leistung verdient hätte.

Neben dem Segeln hat mir besonders gefallen, wie liebevoll die gesamte Veranstaltung organisiert war. Der Verein stellte eine Vollverpflegung für alle Teilnehmer bereit und das Essen war super lecker. Alle waren jederzeit freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt.

Auch das Vereinsgelände war in einem hervorragenden Zustand und das Revier hat mir gut gefallen. Man hat gemerkt, wie viel Liebe die vielen Helfer in die Regatta gesteckt haben.

Deshalb kann ich die Karpfenpfeiferregatta jedem Opti-Segler nur empfehlen. Trotz der weiten Anreise aus Hamburg hat sich die Fahrt absolut gelohnt. Alle waren unglaublich sympathisch, nett und hilfsbereit. Es fehlte wirklich an nichts. Ich würde gerne wiederkommen!

Eure Theresa Kamphaus