Sonne, Wind und jede Menge Spannung – der LYC Youth-Cup in Lübeck-Mövenstein hatte für die Opti-Segler und Seglerinnen alles zu bieten. Mit dabei war auch ein dreiköpfiges Team vom NRV: Casper Tachezy, Bendix Reuner und Leopold Hansen. Während am ersten Tag noch vier reguläre Wettfahrten bei Westwind gesegelt werden konnten, brachte der Sonntag die vorhergesagte Wetterfront: Böen bis 34 Knoten forderten die jungen Crews heraus, Wettfahrten mussten abgebrochen werden. Für Leopold endete das Wochenende dennoch erfolgreich – er segelte aufs Podium und wurde Zweiter.
Ein Bericht von Leopold Hansen:
LYC Youth-Cup 2025
Am 20.-21. September fand der LYC Youth-Cup in Lübeck Mövenstein statt.
Bereits am Freitagabend reisten viele Regatta-Akteure auf dem idyllischen Areal des Lübecker YC an der Ostsee an. Sie richteten sich mit Zelten, Camper und Booten ein, während die Organisatoren das Feld für das Wochenende mit Bänken und Tischen ausstatteten. Vom NRV war ein kleines Team aus Casper Tachezy, Bendix Reuner und mir dabei.
Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstück im Schein der aufgehenden Sonne. Der Wind frischte nach der Steuerleutebesprechung langsam auf und die Opti B und A Kinder bewegten sich aufs Wasser. Als der ablandige Wind von der Küste aus westlicher Richtung mit etwa 9 Knoten wehte, war mit steilen, kurzen Wellen gefolgt von langen Wellen zu rechnen. Unter diesen Bedingungen wurde gestartet und ich konnte als Erster die Tonne 1 runden. Mein Rezept war es, den Wellenreiten-Instruktionen zu folgen, die wir mit unserem Trainer Florian geübt hatten und nicht den Gegenstrom in der Segelrinne auszusuchen.
Insgesamt wurden am Samstag vier Rennen gesegelt. Danach lagen Bendix und ich beide an zweiter Stelle.
Wieder zurück auf dem Clubgelände breiteten sich die Nachrichten aus, dass am nächsten Tag viel Wind mit Böen bis 34 Knoten erwartet werden. Es stand im Raum, dass am zweiten Tag keine weiteren Wettfahrten gesegelt werden könnten.
Am Sonntag war von dem starken Wind nicht viel zu spüren und alle Optis gingen ruhig aufs Wasser. Nachdem fast alle Opti As bei der ersten Wettfahrt ins Ziel gekommen waren, setzten die vorhergesagten Sturmböen doch ein. Viele Boote kenterte und die Bedingungen wurden härter. Die weiteren Wettfahrten für die Opti Bs wurden gestoppt. Die folgenden Minuten waren für die den Rest eher aushalten und abwarten. Nach Abzug der Sturmböen hatte der Wind um 30 Grad gedreht. Eine letzte Wettfahrt wurde gesegelt und es ging zurück zum Hafen.
Ich konnte meine Platzierung vom ersten Tag verteidigen und wurde insgesamt Zweiter.
Es war für uns drei NRVler eine schöne Regatta mit einer tollen Stimmung.
Leopold Hansen