Wo ist der Wind? ©DSBL / Thorben Nowak

Mit Platz sechs ist der NRV in die neue Saison der Deutschen Segel-Bundesliga gestartet. Beim Auftakt am Starnberger See segelten Mats Schönebeck, Henrik Peters, Moritz Gießelmann und Ferdinand Pfund unter anspruchsvollen Bedingungen auf einen soliden Gesamtplatz. Acht der 16 angesetzten Flights konnten ausgetragen werden.

Der erste Spieltag hatte an drei Tagen drei sehr unterschiedliche Gesichter. Am Freitag wurde bei drehenden Winden um drei bis fünf Knoten gesegelt. Der Samstag fiel flautebedingt komplett aus. Am Sonntag kam zunächst guter Wind auf, ehe ein Gewitter über den See zog und das Programm erneut ausbremste. In der Summe blieb es bei acht gesegelten Flights pro Team.

Für den NRV bedeutete das einen Saisonauftakt, der weniger von Konstanz als von Reaktion lebte. Wer am Starnberger See vorne segeln wollte, musste mit jeder neuen Wolke und jedem neuen Dreher sofort wieder neu anfangen. Genau in diesem Umfeld brachte das NRV-Team ein Ergebnis ins Ziel, das eine brauchbare Grundlage für die nächsten Spieltage bildet.

Den Sieg beim Auftakt der 1. Segel-Bundesliga sicherte sich der Joersfelder Segel-Club vor dem Mühlenberger Segel-Club und dem Potsdamer Yacht Club. Der NRV kam auf Rang sechs ins Klassement.

Viel Zeit zum Sortieren bleibt nicht. Schon vom 1. bis 3. Mai geht es am Starnberger See weiter, wenn dort auch der zweite Spieltag der Saison ausgetragen wird.