Am 12./13. Oktober fand in Schwerin der 34. Herbstpokal für Europes, ILCAs und Optimisten mit insgesamt 390 teilnehmenden Booten statt. Auf dem von Segelclub Schwanenhalbinsel ausgerichteten „Offshore-Kurs“ nördlich des großen Steins auf dem Schweriner Innensee war der NRV im stark besetzten Feld mit sechs ILCAs und einer Europe vertreten. Mit Blick auf das neue Weltkulturerbe, dem Schweriner Schloss, wurden bei herrlichen, zunächst sonnigen aber eiskalten, Bedingungen von 9 bis 18 Knoten aus südöstlicher Richtung am Samstag vier Wettfahrten gesegelt. Der SSH bemühte sich in bekannter Weise um die Segler mit warmen Essen am Samstag und Sonntag. Die Organisation auf dem Wasser und an Land ließ keine Wünsche offen.
Sonntag wurde es dann so stürmisch, dass bei bis zu 35 Knoten aus Südwest nur die Opti-As auf dem „Inshore-Kurs“ noch zwei Wettfahrten segeln konnten, für alle anderen Klassen wurden die Rennen abgesagt. „Obwohl ich mich in den Böen ganz schön abstrampeln und die Zähne fest zusammen beißen musste, war es ein traumhafter Viel-Wind-Tag und richtiges Herbstfeeling. Mit einer konstanten Serie von drei zweiten Plätzen und einem sechsten Platz wurde ich insgesamt Zweiter im ILCA 4. Mein Fazit nach diesem Wochenende: „Der Schmerz vergeht schnell, das Bedauern nicht alles gegeben zu haben, hält länger an.“
Weitere sehr gute Top-10-Platzierungen für den NRV auf der äußeren Bahn des Innensees erzielten Leon Kähl als Achter im ILCA 6, Laura Matthiesen als Neunte im ILCA 4 und Fabienne Oster als Neunte in der Europe.