Mit 114 gemeldeten Optis verzeichnete der dritte NRV Stiftungs-Cup am vergangenen Wochenende Teilnehmerrekord. Entsprechend reger Betrieb herrschte zwei Tage lang auf der Alster – auf dem Wasser wie an Land.
Besonders der Samstag hatte es in sich. Mit Windspitzen von bis zu 30 Knoten wurden die jungen Steuerleute auf eine echte Belastungsprobe gestellt. Vier kräftezehrende Wettfahrten forderten volle Konzentration und saubere Technik. Erst am Sonntag zeigte sich die Alster versöhnlich – bei deutlich moderateren Bedingungen konnten zwei weitere Rennen gesegelt werden, sodass am Ende das geplante Wettfahrtprogramm komplett ausgesegelt war.
Im A-Feld der 56 Boote setzte sich schließlich der Ranglistenzweite Philipp Wodianka (MSC) durch. Dass er sich den Sieg erst im letzten Rennen gegen den bis dahin führenden Korbinian Grawe vom Chiemsee sichern konnte, spricht für die sportliche Dichte an der Spitze. Bronze ging an Takeo Korte, ebenfalls MSC. Auch im Feld der 58 Opti B wurde engagiert gesegelt: Julian Esch und Jonte Sierck sorgten für einen Kieler Doppelsieg, Bronze sicherte sich Philip Hagenmüller vom BSC.
Begleitet wurden die Wettfahrten von einem sehr präsenten Schiedsgericht auf dem Wasser. Juryobmann Manuel Hünsch und sein Team hatten angesichts der Bedingungen alle Hände voll zu tun – allein 18 gelbe Flaggen wurden verteilt, stets fair und souverän. Die sportliche Linie der Veranstaltung blieb auch unter Druck klar erkennbar.
Was den NRV Stiftungs-Cup aber besonders macht, ist nicht nur das Niveau auf dem Wasser, sondern der Geist, in dem gesegelt wird. Unter dem Motto „Race for Goodness“ spendet die NRV Stiftung auch in diesem Jahr an inklusive Jugendprojekte – eine simple Idee mit starker Wirkung. Angesichts von 114 Booten kommt eine beachtliche Summe zusammen, und das Signal ist klar: sportlicher Ehrgeiz und gesellschaftliche Verantwortung schließen sich nicht aus – im Gegenteil.
Auch an Land wurde das Wochenende zu einem Erlebnis. Die NRV Ökonomie bewirtete Teilnehmer, Teilnehmerinnen und Familien am Samstagabend mit einem üppigen Grillbuffet – Alsterblick inklusive. Die Siegerehrung am Sonntag wurde dann nicht nur zum offiziellen Abschluss, sondern auch zum emotionalen Höhepunkt. Neben den Silberbechern sorgten vor allem die hochwertigen Sachpreise, gestiftet von der Pollmann Stiftung, für große Freude. Die Hälfte der Preise ging an die bestplatzierten Segler und Seglerinnen, die andere Hälfte wurde im Rahmen einer Tombola unter allen Teilnehmenden verlost – ein Konzept, das Leistung belohnt und gleichzeitig für eine Extraportion Begeisterung bei allen sorgt. Die Preise übergab Ulla Scheder, Ehrenkuratoriumsmitglied der NRV Stiftung zusammen mit NRV Vorstand Daniel Jeschonowski .
Ein besonderer Dank gilt daher der Pollmann Stiftung, die mit ihrer großzügigen Preisstiftung das Event einmal mehr auf ein besonderes Niveau hob. Und natürlich der NRV Stiftung, deren Idee vom „Race for Goodness“ nicht nur das Event prägt, sondern auch den Charakter des Vereins unterstreicht: sportlich ambitioniert, gesellschaftlich wirksam und immer mit Blick auf die nächste Generation.
Bilderimpressionen seen by © Peter Kähl:
