Fotos: ©sailing energy/ DSBL
Mit einem klaren Sieg beim letzten Liga-Spieltag auf dem Starnberger See sichert sich das Team von der Elbe die Meisterschale 2024 und verweist den NRV auf den zweiten Podiumsplatz. Dritter wird überraschend das Team des Münchner Yacht Clubs.
Die Bedingungen am Starnberger See waren mangels Wind schwierig und bis zum letzten Tag bangten die Vereine, ob der Spieltag überhaupt genügend Wettfahrten zustande bringen würde, um als Spieltag zu zählen.
Der MSC war gleich am ersten Tag optimal in den letzten Spieltag gestartet, während der NRV nicht gut zurechtkam und seine Drei-Punkte-Führung abgab.
Bis 14 Uhr am Sonntag sah es beinahe so aus, als würde der NRV trotz des schlechten Starts Meister werden können; doch dann kam tatsächlich noch so viel Wind, dass zumindest genügend weitere Rennen möglich wurden, um das Finale als gültigen Spieltag zu werten.
"Es ist sehr schade, dass wir beim Finale in Starnberg unsere Führung nicht ins Ziel bringen konnten", resümiert Klaus Lahme, Teammanager des Bundesliga-Teams. "Aber" - so Lahme weiter - "in Summe bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden. Wir haben in diesem Jahr erfolgreich einige junge Sportler ins Bundesliga-Team integriert und den Wegfall von Tobi Schadewaldt gut kompensiert. Und mit einem sehr breiten Kader – wir haben bei den sechs Spieltagen insgesamt 15 Sportler eingesetzt – konnten wir bei sechs Regatten viermal das Podium belegen. Insofern werden wir in der Saison 2025 wieder richtig angreifen.
Wir gratulieren ganz herzlich dem MSC, der in diesem Jahr wirklich bärenstark unterwegs war."
Erfreulich auch das BAT Sailing Team, als Gemeinschaftsprojekt des Norddeutschen Regatta Vereins und „Wir sind Wir Inclusion in Sailing“: Mit Gesamtrang 14 sichert sich das Team den Klassenerhalt in der zweiten Liga. Einen Bericht dazu gibt es bei Wir sind Wir. (bitte klicken)