Mit einem gelungenem Leestart startet Nick Lahme in die erste Wettfahrt der YES 2026 ©Klaus Lahme
Sonne und Flaute bestimmen in diesem Jahr die Young Europeans Sailing Regatta vor Kiel-Schilksee. Drei Tage lang kämpfen Gradient- und Thermikwind gegeneinander. Am Ende stehen in den meisten Klassen vier Leichtwindrennen bei schwierigen Bedingungen. Insgesamt 600 Nachwuchssportlerinnen und -sportlern gingen an diesem Pfingstwochenende in sieben Klassen bei der YES an den Start.
Auf dem Wasser ist Geduld gefragt. Die PROs Stephan Uden und Andy Knospe holen aus den Bedingungen heraus, was möglich ist. Auch die NRV-Wettfahrtleiter Andy Schorr und Sebastian Mayer sorgen mit ihren Teams, viel Flexibilität und langen Wartezeiten für faire Rennen.
Für die NRV-Jugend endet die YES mit mehreren starken Platzierungen. Im 420er verpassen Lasse Kliewe und Paul Kikker den Sieg nur knapp. Im Feld der 89 Boote segeln sie hinter dem US-Team William Gandy/Eric Panebianco auf Platz zwei. Auch der DSV führt das NRV-Team in den offiziellen Endergebnissen auf Rang zwei.
Weitere Top-Ten-Ergebnisse gibt es in den Skiff- und Einhandklassen. Jasper Winter kommt im 29er auf Platz sechs. In ILCA 4 segelt Kateryna Filimonova auf Rang vier, Nick Lahme wird Siebter, Laura Matthiesen Neunte. Im ILCA 7 belegen Jonny Wolff und Niklas Ambos die Plätze sieben und zehn.
Damit zeigt sich die NRV Jugend in mehreren Klassen vorn: im 420er auf dem Podium, im 29er in den Top Ten und in den ILCA-Feldern mit fünf weiteren Ergebnissen unter den ersten Zehn. Die YES zählt im ILCA 6, 420er und 29er zugleich als erstes von zwei Nominierungskriterien für die World Sailing Jugend-Weltmeisterschaft 2026 in Vilamoura und fließt außerdem in die Berufung zur Jugend-Nationalmannschaft ein.
Die Ergebnisliste ist hier abrufbar:
https://www.manage2sail.com/de-DE/event/yes2026#!/