NRV Junioren gewinnen souverän vor dem Bodensee Yacht-Club Überlingen und dem Zwischenahner Segelklub von 1893. Ingesamt waren 24 Teams am Start. ©balestragallery

Kapitel 2: Dieses Mal waren wir an der Bigge, einem See, der für seine Staudämme, aber nicht für den Wind bekannt ist.

Anreise: Donnerstag, 01.05., 15 Uhr. Die Sonne strahlt und es geht mal wieder los. Die kurzweilige Fahrt, überschattet von Mats nicht funktionierender Klimaanlage, verlief ruhig übers Eis, und der Abend klang bei einem kleinen Getränk im YC Lister aus.

Freitag, 02.05., 9 Uhr, Frühstück! Bei Spiegelei und einer festlichen Frühstücksvariation wurde der Tag geplant, denn das große Vortraining stand an! Erfolgreich absolviert, sollte der Nachmittag mit einer Runde Golf (Minigolf) abgeschlossen werden. Es kann ja keiner ahnen, dass die Bahn erst abends öffnet… Daraufhin blieb uns nichts anderes übrig, als erneut ein Getränk im YC Lister zu genießen. Die ersten Teams waren auch schon da, unter anderem der Bayerische YC mit guter Stimmung.

Samstag, 03.05., 8 Uhr Frühstück, der Zeitplan stand fest! 9 Uhr Steuerleutebesprechung und dann ab aufs Wasser. Bei dem drehigen Wind war klar: maximales Risiko für maximale Rendite! Dem Plan folgend konnten wir nach langem Warten auf dem Wasser zwei Rennen gewinnen und mit bester Laune in den Abend starten.

Die Ankündigung „Freibier!“ katapultierte die Stimmung auf den Höhepunkt. Kurzerhand übernahmen wir auch die Rolle des DJs, während der Biervorrat systematisch dezimiert wurde... Schnell schloss sich der Rest der Segler diesem Plan an, und die erste Party ging los.

Unterbrochen wurde der ganze Spaß durch einen kurzen Pitstop, um die einigen Bierduschen mit einer normalen Dusche zu beseitigen.

Kurze Zeit später ging die zweite Party los, und die Clubfreundschaften wurden fleißig gepflegt – unter anderem von Moritz zum MSC. Genauere Infos möchte er nur privat teilen – hier heißt es wieder: 2 Meter groß, blond, häufig Dienstag und Donnerstag im NRV.

Ausgelassen wurde gefeiert, bis der DJ das Handtuch warf und die Zapfanlage ganz nach dem Motto „muss net schmecken, muss wirken“ deutlich leichter war.

Fazit – in der 3. Halbzeit stand unsere Performance der auf dem Wasser in nichts nach, und nach einem kurzen Kontrollgang im Schlafsaal wurde bei uns auch die Nacht eingeläutet (zumindest für die meisten von uns).

Sonntag, 04.05., 8 Uhr. Etwas müde starteten wir in den Tag, den wir bei kühlem Wetter mit leichtem Wind ganz sauber über den Parcours bringen konnten.

Insgesamt segelten wir an den zwei Tagen 5 Rennen, von denen wir 4 gewonnen haben!

Abschließend gab es die dazugehörende Sektdusche – dort wurde kassiert.

Ein großes Dankeschön geht an den YC Lister für die grandiose Organisation und Durchführung sowie an den HNV und die Junioren-Bundesliga!

Im Oktober haben wir die Ehre, das große Finale im NRV auszurichten – eine Aufgabe, der wir mit viel Vorfreude und Motivation entgegenblicken. Damit dieses besondere Ereignis ein voller Erfolg wird, sind wir auf Unterstützung aus dem Umfeld angewiesen.

Wir freuen uns über helfende Hände, kreative Ideen und jede Form von Unterstützung – sei es rund um die Verpflegung, kleine Aufmerksamkeiten für die Teilnehmenden, die Abendgestaltung oder bei der Durchführung vor Ort.

Wer sich einbringen möchte, kann sich gern bei Jola Schönebeck (jola.schoenebeck@nrv.de) oder Cornelius Grau (juniorenliga@nrv.de) melden.

Vielen Dank – gemeinsam schaffen wir ein Finale, das in Erinnerung bleibt!