Fotos: ©Nico Martinez/52 SS
Harm Müller-Spreer ist Gesamtsieger der 52 SUPER SERIES 2026. Mit seiner „Platoon Aviation“ gewinnt der Hamburger zum zweiten Mal nach 2023 die Jahreswertung der internationalen TP52-Regattaserie. Beim Saisonfinale vor Valencia belegt das Team den dritten Platz und beendete die Saison mit 30 Punkten Vorsprung auf das japanische Weltmeisterteam „Sled“.
Bereits zum Saisonauftakt vor Puerto Portals hatte er den Gesamtsieg als eines seiner großen Ziele ausgegeben. Nach fünf Regatten und einem langen Duell mit dem japanischen Team „Sled“ steht nun fest: Dieses Ziel hat er erreicht.
Und das, obwohl zunächst die Konkurrenz vorn gelegen war. „Sled“ gewann die ersten beiden Regatten der diesjährigen Serie, darunter die TP52-Weltmeisterschaft vor Porto Cervo. „Platoon Aviation“ hielt mit Platz zwei auf Mallorca und WM-Bronze Anschluss.
Beim Royal Cup in Puerto Calero auf Lanzarote holte Müller-Spreer mit seinem Team den ersten Regattasieg der Saison und übernahm die Führung in der Jahreswertung. Mit elf Punkten Vorsprung auf „Sled“ reiste sie zum Finale nach Valencia.
Dort trafen 16 TP52 aufeinander, das größte Feld der Saison. In den leichten, drehenden Winden versuchte „Sled“, den Rückstand auf „Platoon Aviation“ noch einmal zu verkürzen. Besonders am vorletzten Tag suchten die beiden Titelrivalen das direkte Duell. Mehrfach kam es bereits vor dem Start zu Match-Racing-Situationen.
Im ersten der drei Rennen machte „Sled“ zwei Punkte gut. Müller-Spreers Crew kam nur auf Rang 13 ins Ziel, die Japaner wurden Elfte. Doch anschließend drehte sich das Bild: Mit den Plätzen fünf und vier baute „Platoon Aviation“ ihren Vorsprung wieder aus. Vor dem letzten Regattatag lag „Sled“ bereits 20 Punkte zurück.
Der leichte Seewind ließ am Schlusstag nur noch eine Wettfahrt zu. Damit war „Platoon Aviation“ der Gesamtsieg bereits sicher. Im letzten Rennen wurde die Crew Fünfte, „Sled“ kam auf Platz 15. Die Valencia Sailing Week beendete Müller-Spreers Mannschaft auf Rang drei.
„Es ist eine große Ehre, in einem solchen Feld gegen all diese großartigen Profis und hochentwickelten Teams zu gewinnen“, sagte Müller-Spreer nach dem Finale.
Zu seiner Mannschaft gehörten unter anderem Taktiker Vasco Vascotto, der damit seinen fünften Titel in der 52 SUPER SERIES gewann, sowie Stratege Jordi Calafat und Navigator Juan Vila. Die beiden Spanier hatten mit Alinghi bereits den 32. America’s Cup vor Valencia gewonnen.
Zur siegreichen Crew gehörten unter anderem Taktiker Vasco Vascotto, der damit seinen fünften Titel in der 52 SUPER SERIES gewann, sowie Stratege Jordi Calafat und Navigator Juan Vila.
Den Sieg bei der abschließenden Valencia Sailing Week holte „Alkedo Cetilar“ von Andrea Lacorte vor „No Way Back“ und „Platoon Aviation“.