Erik Heil und das Germany SailGP Team beenden den Spain Sail Grand Prix in Valencia auf Rang acht – mit einer deutlichen Leistungssteigerung im letzten Rennen. Nach einem schwierigen Samstag segelte die Crew am Sonntag auf Platz zwei.
Technische Probleme kosteten das Team in den ersten beiden Wettfahrten Positionen. Hinzu kamen Starts, mit denen die Crew selbst nicht zufrieden war. Mit den Plätzen sechs, fünf und vier arbeitete sie sich am Samstag dennoch von Rennen zu Rennen nach vorne.
Am Sonntag gelang der Start. Trotz einer Boundary Penalty blieb das deutsche Team im Rennen und zog mit einer Foiling-Halse an Dänemark vorbei. Hinter dem US SailGP Team überquerte die Crew als Zweite die Ziellinie.
„Der zweite Platz war wichtig, um zu zeigen, was möglich ist“, sagte Erik Heil. „In Zukunft müssen wir genau da weitermachen: weniger grübeln, mehr ausführen und die Grundlagen sauber umsetzen.“
Die F50 waren in Valencia mit Leichtwind-Foils und dem 27,5 Meter großen Flügel unterwegs. Am Sonntag konnte jede Gruppe nur noch ein Qualifikationsrennen segeln. Anschließend wurden die weiteren Gruppenrennen gestrichen und direkt das Finale ausgetragen.
Dort setzte sich das US-Team um Taylor Canfield auf der letzten Kreuz gegen die lange führenden Australier durch. Für die Amerikaner war es der zweite Saisonsieg. Australien wurde Zweiter, Red Bull Italy erreichte bei seiner ersten Finalteilnahme Rang drei, ROCKWOOL Denmark folgte auf Platz vier.
Deutschland blieb im Event und im Saisonklassement auf Rang acht. Am 19. und 20. September geht es in Genf weiter. Dort feierte das Team im vergangenen Jahr seinen ersten SailGP-Sieg.