Frauenpower auf der Alster: Bei der „Kalten Kanne“ 2025, der Kultregatta für Optimistenseglerinnen und -segler über 30, besetzen drei Damen das Podest. Ganz vorn landet Sonja Krabbe vom Tegeler Segel-Club vor Olga Balabukha vom Norddeutschen Regatta Verein und Bernadette Zipfel vom Hamburger Segel-Club, bester Mann ist NRV Segler Florian Spalteholz auf Platz vier.

Vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten nach Check-in und zweitem Frühstück in einen typischen „Kalte Kanne“-Tag mit frischem Ostwind bis 14 Knoten, drei Wettfahrten, engen Zielduellen und der einen oder anderen freiwillig in Kauf genommenen Kenterung für die „Goldene Schwimmweste“. Während die Ü30-Crew auf der Alster um Meter und Plätze kämpft, sorgen NRV Jugendliche als Wettfahrtleitung und Jury für einen blitzsauberen Ablauf, bevor an Land Glühwein, Eintopf und eine stattliche Reihe von Wander- und Punktpreisen warten.

Ein Bericht von Hans-Herbert Hoffmann:

Die 42. Auflage für Optimisten über 30 war klar in Hand des weiblichen Geschlechtes. Das Treppchen bestiegen Sonja Krabbe (Tegeler Segel Club) vor Olga Balabukha (NRV) und Bernadette Zipfel (HSC). Bester männlicher Teilnehmer war Florian Spalteholz (NRV) auf Platz 4.

Vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer begannen den Tag mit Check In und einem zweiten Frühstück, gestiftet von Thorsten Wulff und Dr. Manuel Cadmus, bevor sie ihre Boote bei in den letzten Jahren ´Kalte Kanne´ üblichen Bedingungen für die Wettfahrten aufriggten. Unterstützt wurden sie dabei von etlichen Jugendlichen der NRV-Jugend. Diese übernahmen auch den Part als Wettfahrtleitung und Jury, was sie bravourös erledigten, unter der Obhut von Hans-Herbert Hoffmann und Thorsten Wulff. Die Absicherung des Feldes erfolgte durch Christian Pantermühl und Kai Mannig vom THW.

Nach dem Skippermeeting um 12:30 Uhr ging es auf die Alster. Bei bestem Ostwind mit bis zu 14 Knoten wurden drei Wettfahrten mit einem Streicher absolviert. Olga Balabukha startete mit einem Sieg, die anderen beiden gingen an Sonja Krabbe. Beide Damen lieferten sich dabei enge Zieleinläufe. Das weitere Feld folgte meistens mit größerem Abstand, aber auch dort gab es etliche enge Platzierungen. Der Gewinner der ´Goldenen Schwimmweste´ tat den Jugendlichen den Gefallen und kenterte vor dem Zieleinlauf der 2.Wettfahrt direkt vor ihren Augen. Er hatte Glück und verlor trotzdem nur eine Platzierung.

Nach Rückkehr in den Hafen wartete der traditionelle Glühwein, gestiftet vom Weinhaus Gröhl, und der Eintopf auf die doch etwas durchgefrorenen Segler*Innen bevor es an die Vergabe der Wander- und Punktpreise ging. Besonderer Dank gilt den Spendern, ihr Zutun rundete die Veranstaltung gesellschaftlich ab.

Insgesamt wurden acht Punktpreise vergeben. Die Wanderpreise gingen an:
Kalte Kanne – Sonja Krabbe (TSC)
Gender-Preis (bester männlicher TL – Florian Spalteholz (NRV)
Sprintpreis (schnellste Anmeldung) - Sven Kruse (NRV)
Trofeo del Navegante Lejano (weiteste Anreise) – Sonja Krabbe (TSC Berlin)
Pechvogel-Preis (1.Leittragende*r) – Jana Scherbarth (HSC)
Oma-Preis (älteste TL´in) – Carla Quandt (HSC)
Baby-Preis (jüngster TL) – Tobias Korte (SSC)
Opa-Preis (ältester TL) – Uwe Angerer (ESV)
Lange Latte ü. 1,90 – Christopher Brandt
Goldene Schwimmweste (erste Kenterung) – Michael Tachezy (NRV)
Last Ship Home – Johannes König
Family-Preis – Stephan und Lasse Szczepaniak (MSC)
Club-Preis – Norddeutscher Regatta Verein (Olga Balabukha, Florian Spalteholz, Sven Kruse)

Kalte Kanne 2025