Viel Wind bestimmte die ersten zwei Tage des Finales des Heinz Kettler Deutschland Cups. Mit am Start war das „BAT Sailing Team – Gelebte Inklusion auf der Regattabahn“: Joe und Malte als Crew, sowie Nadine Löschke, die mit Tim Trömer an den Start ging.
Während der erste Tag für Trainings auf den  RS-Venture Connect Booten reserviert war und es hier schon ordentlich zur Sache ging, waren die Bedingungen am Freitag schlicht nicht segelbar. Wind mit Böen bis zu 38 Knoten. Erst am Samstag nach Durchzug der Front ging es für die Teams raus auf die Bahn.
Vom Herbststurm war dann allerdings nichts mehr übrig. Regen und sehr leichter Wind hießen die neuen Herausforderungen. Am Ende segelten die Crews ingesamt 6 Wettfahrten. 

Sieger wurde eine Crew vom BAT Sailing Team: Johannes Löschke und Malte Zugermeier segelten auf Rang 1 vor Dirk Thalheim (HSC) und Anna Rupp (HSC). Auf Platz 3 segelte das Hamburger Team Felix Schnor und Ulf Gerlach.

Gesamtsieger der Serie „Heinz Kettler Deutschland Cups“ wurden Dirk Thalheim und Anna Rupp vom HSC. Platz 2 belegten Nadine Löschke vom BAT Sailing Team und Tim Trömer. Platz 3 belegten Felix Schnor und Ulf Gerlach.

Ausrichter des Finales in Hamburg waren der Norddeutsche Regatta Verein und der Hamburger Segel-Club. Gesegelt wurde beim Hamburger Segel Club. Zeitgleich fand beim NRV das Finale der Deutschen Segel Bundesliga statt, also zum Saisonende nochmal, richtig was los auf der Alster.

Für die die Teams, die Ausrichter und die Veranstalter war die Initiative einer neuen inklusiven Segel-Serie eine große Herausforderung. Eine eigene und passende Bootsflotte, die Finanzierung der Serie, Reiseaufwand und Kosten für die teilnehmenden Crews, Bootslogistik, ehrenamtliche Helfer für die Spieltage ...

Nach den inklusiven Segel-Weltmeisterschaft auch ein echtes nationales inklusives Regatta-Format zu schaffen, ist aus Sicht aller Beteiligten genau der richtige Schritt gewesen! Die Veranstalter Wir sind Wir Incluison in Sailing, der Yacht Club Möhnesee und die Heinz Kettler Stiftung wollen dieses Format 2024 fortführen und auch ausbauen. 

Sven Jürgensen  sprach an dieser Stelle  einen großer Dank für die großartige Unterstützung an die ausrichtenden Clubs in Hamburg aus, den Hamburger Segel-Club und den NRV, sowie an die Stadt Hamburg und die Heinz Kettler Stiftung. "Danke auch an die teilnehmenden Crews des „Heinz Kettler Deutschland Cups“ – ohne euch wäre der Cup nie entstanden! Wir haben wieder ein wichtigen und großen neuen Schritt für den inklusiven Segelsport gemeinsam realisiert!" freut sich Sven Jürgensen, der gleichzeitig auch dem NRV zum Gewinn des 7. Meistertitels der Segelbundesliga gratulierte.