Fotos: ©Carolina Estevão
Acht NRV Opti A Segelnde starteten beim diesjährigen eigentlich für Starkwind und Welle bekannte Wiro Cup. 146 Kinder warteten geduldig bei Traumwetter die Startverschiebungen ab, um dann immerhin fünf Wettfahrten in zwei Tagen zu segeln. Leichtwindspezialisten waren absolut im Vorteil, denn mehr als ein laues Lüftchen kam nicht zustande.
Für Jasper Winter wurde die Regatta ein Riesenerfolg. Nach Tag 1 lag er auf Platz eins. Das konnte er leider nicht halten, denn vorne war das Feld sehr eng. Beendet hat er die Regatta dann - wenn auch nicht real, so doch gefühlt - auf dem Treppchen als Dritter. Auch Paul Schaft machte mit seinem ersten Platz im letzten Lauf Eindruck. Er beendete im Endergebnis als 12. Clara Mattik erreichte in ihrer Wiro Cup Premiere einen beachtlichen 43 Platz. Die weiteren NRV Segler konnten bei diesen schwierigen Verhältnissen mit quasi keinem Wind, dazu aber Strom, nicht an die letzen guten Ergebnisse anknüpfen. So gab es in einem Lauf bei zwei Startversuchen knapp 40 Black Flags. Dennoch hatten die Jungs und Mädels eine gute Zeit mit traditionellem Frozen Yoghurt Eis als Treffpunkt für alle Segler.
Zu einer Siegerehrung und damit zum Treppchen kam es leider nicht, denn der Computer der Wettkampfleitung stürzte ab, so dass die Ergebnisse alle erst auf der Heimfahrt erreichten. Da gab es dann noch einmal etwas Hektik, denn plötzlich tauchte auf dem 4. Platz in der letzten Wettfahrt eine Seglerin auf, die niemand gesehen hatte, sogar eigentlich dachten, dass sie in der anderen Fleet segelte. Das hätte Jasper den dritten Platz gekostet. Dass das Ergebnis im letzten Lauf nicht richtig war, entdeckte Gonçalo. Und tatsächlich, nach Antrag auf Redress stellte sich dann heraus, dass die Seglerin in blau eingeteilt war, aber in gelb mitsegelte, was dazu führte, dass noch einmal die Ergebnisse geändert werden mussten. Happy End.
Gewonnen habt souverän Moritz Mehlmann vom DTYC und zweiter wurde Noah Schweichler vom Hamburger MSC.
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