Andreas, Felix und Moritz Christiansen gewinnen mit der „Criollo“ die Evolution-Wertung der 5.5 Metre Multi Nations auf dem Gardasee. Die Regatta vor Malcesine begann angesichts von Gewittern, Starkregen und bis zu 30 Knoten Wind mit einem Pausentag. Erst am Freitag konnten die 21 Teams dann starten. Bei kräftigem Pelèr und später ebenfalls auffrischender Ora kamen an den beiden folgenden Tagen insgesamt sechs Wettfahrten zustande

Am Freitag waren zunächst erstmal drei Anläufe nötig, ehe das Feld bei Nordwind auf die Bahn ging. Sechs Boote kassierten dabei eine Black-Flag-Disqualifikation. Als der Pelèr nachließ, kehrten die Crews zunächst in den Hafen zurück. Am Nachmittag ging es mit der Ora wieder aufs Wasser. Drei Wettfahrten kamen so zustande.

Auch am Samstag bestimmte der Wechsel der beiden für den Gardasee typischen Windsysteme den Regattatag: Schon früh morgens segelten die Teams bei kräftigem Pelèr und kurzen, steilen Wellen. Als der Nordwind nachließ, wurde die Wettfahrtserie unterbrochen. Mit der Ora ging es später weiter. Bei zwölf bis 15 Knoten Südwind wurde schließlich die sechste und letzte Wettfahrt gestartet.

In der Evolution-Wertung setzte sich die „Criollo“ (GER 30) mit NRV Kommodore Andreas Christiansen und seinen Söhnen Felix und Moritz durch. Platz zwei belegte die „Singora“ (GER 37) mit Hans Köster, Mine Köster und Nele Schuster. Dritte wurde die „Ali Baba“ (GER 84) mit Wolf-Eberhard Richter, Beata Kalkowski und Jörg Grünewald.

Den Gesamtsieg holte die norwegische „Otto“ mit Bent Christian Wilhelmsen, Lasse Berthelsen und Hervé Cunningham. Die Crew gewann drei der sechs Wettfahrten und verwies die polnische „Aspire“ auf Rang zwei. Dritte wurde die Schweizer „Caracole“.