Das französische Quiberon war der perfekte Ort um die 6. Waszp Europameisterschaften auszusegeln. Die flache Halbinsel schützt die Bucht vor Wellen und bietet traumhaftes Flachwasser bei Wind.
Trotzdem waren die Bedingungen während der EM ziemlich anspruchsvoll mit zwischenzeitlich sehr viel Wind. Da wir recht weit draußen gesegelt sind, hat sich doch mal ein bisschen Welle aufgebaut, die uns das Foilen erschweren sollte. Zudem war das Feld sehr stark und es wurde hart gekämpft.
Am ersten Tag haben wir den Slalom Europameistertitel ausgesegelt: Vier Deutsche, unter ihnen Caspar, schafften trotz hochklassiger Konkurrenz den Einzug ins Finale.
Gleich danach, noch am selben Tag, haben wir ein neues Format in der Waszp ausprobiert: Ein Long-Distance Race mit Hasenstart hinter einem Motorboot, wie man es von den Windsurfern kennt.
Knapp 150 Boote haben also in einem großen Viereck, über eine Stunde bei über 20 Knoten Wind die Bucht von Quiberon vermessen. Caspar meisterte die Bedingungen atemberaubend und hat den zweiten Platz gleich hinter einem französischen Local belegt.
Caspar startete in die Regatta also mit einem Podiumsplatz und verteidigte diesen bis zum vorletzten Tag. Am Ende wurde er 8. und gewann den U18-Europameistertitel sicher mit 86 Punkten Abstand!
Alsterpirat Simon konnte auf seiner ersten Waszp Regatta viel Erfahrung gewinnen. Er beendete die Regatta auf Platz 110 vor der Alsterratte Carlotta, die 120. wurde; sie war den letzten Tag wegen eines Crashs am Vortag verletzungsbedingtausgefallen.
Mitgesegelt sind 146 Boote aus ganz Europa und sogar aus Argentinien, Hawaii, Australien und Neuseeland.
Alsterpirat Anton konnte sich im Vergleich zur WM im letzten Jahr am Gardasee verbessern und hat es geschafft ins Goldfleet zu kommen. Er ersegelte am Ende den 60. Platz.
Nun sind wir alle auf dem Heimweg und freuen uns schon auf die kommenden Events. Voraussichtlich segeln wir am ersten Septemberwochenende auf dem Wittensee unsere nächste Regatta! Bis dahin wird weiterhin fleißig auf den Heimatgewässern bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen trainiert…
Euer NRV-Foiling Team