Der NRV segelt beim Opti-Cup A/B/C auf dem Kellersee in jeder Gruppe aufs Podium. Mark Zakharov wird Zweiter in Opti A, Jonas Alexander Hawranke und Johann Broszio belegen in Opti B und C jeweils Rang drei.

Insgesamt waren 82 Optis am Start, 22 davon für den NRV.
Bei Temperaturen um 20 Grad kämpften sich die Optisegler und Seglerinnen bei böige Wind in fünf Wettfahrten über die Bahn. 

Für Jonas brachte Rang drei zugleich den Zugang zur NRV Opti A Trainingsgruppe.

Ein Bericht von Jonas Alexander Hawranke:

Keller see malente opti podium

Der Opti-Cup A/B/C 2026 der Seglervereinigung Malente-Gremsmühlen war meine elfte Regatta in diesem Jahr.

Dieses Jahr war ich schon bei ganz schön vielen großen Regatten dabei, zum Beispiel beim Strander KÜZ, beim NRV Stiftungs-Cup, beim Silbernen Opti und sogar beim Störtebeker Opti Cup vor Helgoland. Außerdem war ich bei meinen Lieblingsregatten in Louisenlund und am Schanzenberg dabei.

Zum Kellersee fahre ich immer wieder gerne. Dort wird nämlich wirklich an alle Seglerinnen und Segler gedacht – egal ob Opti A, B oder C. Jeder bekommt eine Kachel und wird bei der Siegerehrung aufgerufen. Das finde ich richtig cool! Die Kachel sieht jedes Jahr anders und immer schön aus. Letztes Jahr gab es zum Beispiel eine Kachel zum 100-jährigen Regatta-Jubiläum.

Für die ersten drei Plätze in Opti A und B gab es richtig schöne Pokale. Für den dritten Platz gab es sogar die Möwe „Optimus“ :-) Für die C-Segler gab es schöne Medaillen.

Zusätzlich wurde die Kreismeisterschaft Ostholstein ausgesegelt. Der Erste in Opti A bekam dafür einen richtig tollen Wanderpokal in Form eines großen Opti-Schwerts. Auf einer Plakette darf sich der Gewinner dann sogar verewigen.

Das Revier am Kellersee ist besonders vom Wasser aus sehr schön. Der Wind ist dort schön böig, fast wie auf meinem NRV-Heimatrevier, der Außenalster. Damit komme ich gut klar.

Eine Herausforderung war für mich, dass der Wind während einer Wettfahrt manchmal plötzlich richtig schwach wurde. Dann hatten wir nur noch ungefähr 6 Knoten Wind. Da musste man gut aufpassen und schauen, wo man noch ein bisschen Wind erwischt.

Die Temperaturen waren mit ungefähr 19 Grad für mich super auszuhalten. Mit langem Neo, Spraytop und Weste war mir jedenfalls nicht kalt. :-)

Ganz besonders war diese Regatta für mich, weil ich mit meinem dritten Platz in Opti B und den anderen Kriterien, die ich schon erfüllt hatte, den Zugang zur NRV Opti A Trainingsgruppe geschafft habe. Das ist mir persönlich sehr wichtig, weil ich dort in einer starken Trainingsgruppe noch besser segeln kann. Und wenn ich irgendwann nach A umsteige, habe ich dort schon eine gute Trainingsmöglichkeit.

Die ganze Regatta war richtig gut organisiert. Auch an Land war alles gut, sagen zumindest meine Eltern. Sie fanden vor allem die guten Parkmöglichkeiten für Autos und Anhänger super. Ich fand es toll, dass auch die DLRG und das Deutsche Rote Kreuz dabei waren und für unsere Sicherheit gesorgt haben.

Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall gerne wieder! Vielleicht dann sogar mit meinem kleinen Bruder Jonte in Opti C. Mal sehen. :-)

Schöne Grüße vom „Turboschiffchen“ (GER 1787) und mir (Jonas Alexander Hawranke)