Die „Criollo“ mit NRV Kommodore Andreas Christiansen, seinem Sohn Felix und seinem Enkel James gewinnt Bronze bei der 5.5mR German Open auf dem Chiemsee. Vor ihr landeten ausschließlich Boote der Modern-Kategorie: die „New Moon III“ und die „Ali Baba“. Damit entschied die Drei-Generationen-Crew zugleich die Evolution-Wertung für sich.
Mit den Plätzen drei, zwei, fünf und fünf lag die „Criollo“ nach dem ersten Regattatag auf Rang vier. Besonders gut gelangen die Starts: In den ersten beiden Rennen erreichte das Team jeweils als erstes Boot die Luvtonne, musste die „New Moon III“ auf den Vorwindkursen jedoch noch passieren lassen.
Am Freitag verhinderte das Wetter weitere Rennen. Auf nahezu völlige Flaute folgten Gewitter und später stürmische Winde mit rund 30 Knoten. Bei drehendem und löchrigem Wind kamen am Samstag noch zwei Wettfahrten zustande. Mit einem dritten Platz und Rang acht schob sich die „Criollo“ auf den Bronzerang.
Gesamtsiegerin wurde die „New Moon III“ mit Jürg Ryffel, Christoph Burger und Peter Vlasov vor der „Ali Baba“ mit Wolf-Eberhard Richter, Beata Kalkowski und Jörg Grünwald.
Rang zwei der Evolution-Wertung belegte hinter der Familiencrew die österreichische „Arcano“ mit Dirk Harms, Steffen Grünwald und Eugen Kossina vor der „Singora“ mit Hans Köster, Mine Köster und Nele Schuster.