Mitfiebern schon beim Abschied: Viele viel Gute Wünsche bekam Boris Herrmann bei der farewell Party im NRV mit auf seine nächste Herausforderung. - die Vendée Globe 24/25 ©Klaus Lahme

Während der Start zur vergangen Vendée Globe eher »im Stillen« inmitten der Coronapandemie stattfand, pulsiert im Herbst 2024 das Leben, entsprechend bunt und trubelig ging es bei der Farewell Party zur Sache.

Gut 200 Menschen waren gekommen, um Boris Herrmann die besten Wünsche für sein bevorstehendes Abenteuer mitzugeben. Malizia »Commercial Manager« Cornelius Eich moderierte galant durch den Abend, überall hingen Plakate und Bilder von Boot und Boris.

NRV Vorsitzender Tobias König würdigte in einer kurzeweiligen Ansprache Boris Herrmann und erinnerte nochmal an die unglaublich empathische, authentische und mitreißende Von-Bord Dokumentation, mit der Boris 2020/21 so viele in den Bann gezogen hatte: »Mit Deiner nahbaren Art hast Du uns mit auf deine Reise genommen, deine Erlebnisse haben wir als Lichtblicke in einer dunklen Zeit empfunden. Wir haben gemeinsam mit dir die ups-and-downs im Chat durchstanden haben und virtuell zusammen mit Dir gegessen. Dabei haben wir sogar versucht, dasselbe zu essen wie Boris an Bord. Kurz: Wir haben wirklich mitgefiebert. Vor diesem Hintergrund freue ich mich schon sehr auf die kommende Zeit!«

Die NRV Jugend war zahlreich vertreten und wünschte Hermann in einer abschließenden Mikrophon-Runde viel Erfolg auf seiner Reise.

Boris selbst befindet sich – wie er kurz zuvor in einer Pressekonferenz schilderte – »bereits im Tunnel gen Start Vendèe Globe«. »Ich bereite mich mental auf die Herausforderung vor und treibe bewusst sehr viel Sport – das alles nimmt durchaus ziemlich viel Zeit in Anspruch!«

Das Boot sieht er perfekt vorbereitet: »Wir haben den unglaublichen Vorteil, dass wir mit dem neuen Boot schon im Rahmen des Ocean Races durch die einzelnen Meeresetappen gesegelt sind. Wir konnten viel optimieren und jetzt zum Schluss gab es nochmal neue Segel.«

Überhaupt ist das Thema Vertrauen ein ganz anderes, als bei seiner ersten Teilnahme. »Während ich damals oft voller Sorgen war, was alles passieren kann, kann ich jetzt eher vertrauen. Passieren kann eh jeden Tag etwas«

Und seine Erwartung?
Auf dem Papier, so Boris, gehört die Malizia sicherlich zu den Top Favoriten, aber , so erklärte der Vendée Globe Fünfte weiter, »wir sind mit 40 Teams auch ein unglaublich starkes Feld, da kann viel passieren.«

Das Boot wird Donnerstag Abend schon in Les Sables d’Olonne ankommen, wo dann auch am Wocheende das Race Village öffnet.

Am Wochenende vor dem Start ist das dann nur noch den Seglern vorbehalten, bevor diese am 10. 11.24 um 13:02 Uhr in die Vendée Globe starten.

Die Auslaufparaden und Passage des Kanals findet satt von etwa 8 bis 10 Uhr.

Weitere Infos dann zeitnah auf den NRV Kanälen.