Siegerfoto zusammen mit den Zweitplatzierten Niederländern. ©privat

Regatten leiten können sie. Gewinnen aber auch. Im Oktober holten drei Wettfahrtleiter des NRV mit drei Mitseglern den Sieg bei der Interline Regatta auf den British Virgin Islands. Gegründet wurde sie 1983 für Piloten, Flugbegleiter und Bodenpersonal, die unter den Farben ihrer Airline gegeneinander segelten. Inzwischen kommen Crews aus aller Welt. Alle Yachten stellt der Charterbetreiber The Moorings, damit jede Crew auf demselben Boot antritt. Einen Heimathafen gibt es nicht – die Flotte zieht jeden Tag zu einer anderen Insel weiter, bis sie die Inselkette einmal umrundet hat. 

Wie der Sieg zustande kam, schildert Wettfahrtleiter Stephan Uden:

Unser Wettfahrtleitungsteam hat auf den British Virgin Islands abermals bewiesen, dass sie auch selber Regatta können. Das Team um unsere Wettfahrtleiter Stephan Uden (Taktik), Sebastian Mayer (Trimm) und Freddy Cichon (Vordeck) hat mit Konrad Sagebiel (Steuer), Thomas Grimmert (Trimm) und Volker Schierschke (Trimm) die Interline-BVI-Regatta mit klarem Punktevorsprung gewinnen können.
Gesegelt wurde auf 46-Fuß-Schiffen, die allesamt identisch vom Veranstalter zur Verfügung gestellt wurden. Neben kurzen Up-and-down-Rennen im Ligaformat wurde täglich auch eine längere Strecke mit einzelnen Inseln als Wendemarke gefahren.
Ziel unseres Teams war es, jede Wettfahrt im vorderen Bereich zu beenden, da es keinen Streicher gab. Bei 12 von 13 Wettfahrten gelang dies mit Plätzen unter den ersten vier. Ein Rennen ging daneben. Da an diesem Tag aber auch die unmittelbare Konkurrenz schwächelte, hielt sich die Tragweite in Grenzen. Am Ende stand ein 15-Punkte-Vorsprung auf die zweitplatzierten Niederländer.

Als besonderer Preis wurde die ‚up-and-down-Trophy‘ an unser Team überreicht – die Einzelwertung zu diesen Rennen wurde klar gewonnen und bildete die Grundlage für den Gesamtsieg.