Verwirrung und gute Ergebnisse bei der Strander KÜZ-Regatta

Im August gibt es seit letztem Jahr wieder die Strander „KÜZ-Regatta“. Diese Regatta stand wegen des ohnehin schon vollen Terminplans in der zweiten Saisonhälfte zwar nicht im NRV Opti-Kalender, dennoch wollten einige Kinder dahin; sei es um die letzten Punkte für den Umstieg in Opti A klarzumachen, Ranglistenpunkte zu sammeln oder einfach mal wieder auf der Ostsee zu segeln. Letztlich standen dann sogar 13 NRV Optisegler auf den Meldelisten: zehn in Opti A und drei in Opti B.

Die NRV Opi-Segler: Leon Kähl, Noe Schaft, Elina Seitz, Line Pähler , Leif Kähler, Lysander Winter, Beeke Segger, Johanna Kruhl und Lea Claasen. "Und warum bekommt man eigentlich nie alle Kinder für das Abschlussfoto zusammen...?"; ©Nina Kähler


Am Samstag wurden bei frischem und teilweise böigem Wind zwischen 15 und 20 kn in beiden Klassen drei Wettfahrten gesegelt. Die NRV Kids kamen mehrheitlich gut zurecht und viele fanden sich am Abend in aussichtsreicher Position auf den Ergebnislisten. Das von den KYC-Eltern in der Bootshalle organisierte Kuchen- und Grillbuffet war wirklich toll und es wurde eigentlich ein netter Abend. Zur Erhitzung der Gemüter führte allerdings ein Protest: Eine von der Wettfahrtleitung etwas unglücklich angezeigte Bahnänderung hatte im ersten Rennen für Verwirrung gesorgt, so dass einige der führenden Opti A’s die Ablauftonne ausließen. Ein Protest von Beeke, Leif und Lysander (alle NRV) führte zunächst zu einem DSQ für fünf Segler und damit zu Tränen bei einigen Betroffenen und Unverständnis bei den zugehörigen Eltern.

Am Sonntagmorgen zeigte sich die Strander Bucht herbstlich grau mit Nieselregen und wenig Wind. Für die Opti A konnten dennoch drei Wettfahrten gesegelt werden, Elina gelang dabei ein Tagessieg. Für die Opti B gab es noch zwei Wettfahrten, eine dritte wurde zwar gestartet, dann aber wegen des einschlafenden Windes abgeschossen.

Der Protest vom Vorabend zog noch seine Kreise und dem Einspruch der disqualifizierten Segler wurde stattgegeben; statt des DSQ gab es für sie eine 20%-Strafe. Das stellte die Opti A Ergebnisliste kurz vor der Siegerehrung noch mal auf den Kopf. Am Ende platzierten sich drei NRV Segler unter den Top Ten, am besten war Elina auf Platz 4 gefolgt von Leif auf Platz 9 und Beeke auf Platz 10 von 38 Teilnehmern. In Opti B schnitt Johanna mit Platz 12 (von 59 Teilnehmern) am besten ab und kann sich nun auf ihren A-Umstieg freuen.

Vielen Dank an den NRV, der uns Eltern einen Trailer und ein Schlauchboot anvertraute, und an Jan-Hendrik Pähler, der den Transport organisierte und mit Sohn Mats für die Betreuung der Segler auf dem Wasser sorgte.

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