Top Ergebnisse bei den LJM Schleswig-Holstein

Am Wochenende 31.08/1.09. veranstaltete der FSC in Glücksburg die Landesjugendmeisterschaften Schleswig-Holstein. Die meisten reisten bereits am Freitag an und übernachteten in der Hanseatischen Yachtschule.

Knapp über 100 Opti A- und Opti B-Segler nahmen an den Landesjugendmeisterschaften Schleswig-Holstein teil; © Ingvild Buchholz

Am Samstag ging es nach dem Frühstück daran, die Boote aufzubauen. Es waren insgesamt 24 Optis , 10 Laser und ein 420er vom NRV mit am Start. (Die Bootsklassen 29er, Teenys und Piraten segelten ebenfalls, aber niemand vom NRV) Wir waren bei den B's 60 Starter auf dem Wasser und bei den A's  46. Da die Steuermannsbesprechung erst sehr spät statt?nden sollte, hatte ich noch viel Zeit mich mit meinem neuen Charterboot zu beschäftigen, was ich zum ersten Mal segeln würde.

Bei der ersten Wettfahrt spielte der Wind nicht so ganz mit, doch darüber machte ich mir keine Gedanken, weil das ja über den Tag immer noch kommen konnte. Und wie ich es mir gedacht hatte, kurz vor der zweiten Wettfahrt nahm der Wind zu und drehte etwas nach links. Melia und ich stellten uns natürlich auf die bevorteilte Seite und warteten darauf das Teenys und Opti A ihren Start hatten. Ich versuchte  einen Steuerbord-Start, was sehr gut klappte, da die meisten komischerweise doch rechts starteten. Beim dritten Rennen probierte  ich es ähnlich, was diesmal aber nicht so gut funktionierte. Am Ende des Tages mussten wir die Boote nicht abbauen, sondern konnten sie einfach in der FSC Halle abstellen. Insgesamt waren vom NRV jetzt Melia auf dem ersten Platz, Leo auf dem fünften und ich auf dem siebten. Das konnte sich aber alles am nächsten Tag mit dem Streicher noch mal ändern.

Am Sonntag startete die erste Wettfahrt wesentlich früher als am vorherigen Tag. Es waren ebenfalls drei Rennen geplant. Der Wind wehte etwas stärker und konstanter als den Tag davor. In der ersten Wettfahrt gab es schon mehrere Kenterungen (aber nicht von mir). Bei der zweiten Runde lief es für mich schon deutlich besser obwohl ich auf der falschen Seite gestartet bin. Beim letzten Rennen startete ich auf der richtigen Seite und war auch oben an der Luvtonne noch mit etwas Abstand auf dem ersten Platz, doch leider wurde ich auf dem zweiten Vorwinder noch von Tom Struve überholt. Als alle durchs Ziel gefahren waren, hieß es “ab in den Hafen”. Im Hafen schauten wir uns unsere Platzierungen an, ich war immer noch auf dem siebten, weil die letzte Wettfahrt noch nicht mit gewertet war.

Auf dem Opti B-Podium: Lilly Wolk (NRV), Tom Struve (KYC) und Melia von Laaten (NRV); © Ingvild Buchholz

Auf dem Opti A-Treppchen: Josephine Koep (SVB); Bennet Dinter (SVH), Beeke Segger (NRV/BSC); © Ingvild Buchholz

Dann war es auch schon so weit. Die Siegerehrung begann. Melia konnte leider ihren ersten Platz nicht halten. Tom Struve (KYC) gewann mit einem Punkt weniger, sie war also auf dem Zweiten. Ich schaffte es mit meiner einen guten Runde auf den dritten Platz. Aus dem NRV war Leo Zillmann auf dem 7. und Filip Baltes auf dem 12. Bei den A‘s  gewann Bennet Dinter(SVH), dicht gefolgt von Beeke Segger (NRV/BSC). Auf dem 3. Platz landete Josephine Koep (SVBS). Bei Laser 4.7 gewann Mats Schönebeck, Henrik Peters wurde 2. (beide NRV) und Jonas Mager (MSC) 3. Bei den Laser Radial wurde Mewes Wieduwild (WUW) erster und lies Anton Loek (FSC) und Jesper Bahr (LSV) hinter sich. Die NRV 420er-Seglerin Siri Segger und Helena Peters platzierten sich auf dem 5. Platz. Ich hab mich sehr über den tollen „Pokal“  gefreut und komme auf jeden Fall nächstes Jahr wieder.

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