Mit fünf Nationen beim Herbstpokal

Mit Startern aus fünf Nationen (GER, NOR, SWE, DEN und POL) ist der Schweriner Herbstpokal schon fast so etwas wie eine Nordeuropäische Meisterschaft. Mit dabei waren 21 NRV Jugendliche. An zwei Tagen konnten vier Wettfahrten gesegelt werden, wobei leider nur am Samstag Wind war. Doch die Wettfahrtleitung zog die Rennen in viereinhalb Stunden durch, sodass bei den herbstlichen Bedingungen die Füße und Finger gar keine Zeit zum kalt werden hatten.

Optis, soweit das Auge reicht beim Schweriner Herbstpokal; © Toni Schmatz

In Opti A starteten 211 Boote in zwei Gruppen. Da ist ganz schön was los an der Startlinie. Trotzdem gab es keinen einzigen allgemeinen Rückruf. In jedem Start flogen ein paar Frühstarter raus, aber Leif Kähler (NRV) kam schon nach der ersten Wettfahrt ans Motorboot und meinte: „Die Line hängt derbe durch, man kann in der Mitte locker 10 Meter vor allen anderen starten!“ Für Leif reichte es am Ende für einen sehr guten 34. Platz. Lysander Winter kam auf Platz 46 und die erst seit drei Monaten in Opti A selgelnde Line Pähler auf den 67. Platz. In Opti B starteten 119 Kinder in einem Start. Aber auch hier lief alles reibungslos. Philip Helms landete auf einem super 16. Platz, Melia van Laaten wurde 41. und Franziska Zillekens 47. Abseits der Optis landete Henrik Peters bei den Laser 4.7 auf dem 5. Platz.

Für die Trainer ist es immer extrem schwierig, dass Regatten wie der Herbstpokal eigentlich als großes Training zu betrachten sind. Im kommenden Jahr gibt es zwei Höhepunkte – die EM/WM-Ausscheidung und die Deutsche Meisterschaft. Im schwierigen Schweriner Feld lernt man hoffentlich genug, damit man die Fehler bei den Höhepunkten nicht wiederholt.

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