Flau in Plau

In der letzten Juliwoche fand in Plau die Deutsche Meisterschaft der Jüngsten statt. 200 Optis aus vier Nationen gingen an den Start. Darunter sieben NRV Mitglieder. Leider wurde der Wind der tollen Organisation an Land nicht gerecht. In sechs Tagen konnten nur drei Wettfahrten gesegelt werden.

Team Hamburg bei der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft in Plau am See - mit dabei sechs NRV Jugendliche; Foto: Nina Kähler

Da wir über Himmelfahrt bereit 4 Tage in Plau gesegelt sind, dachten wir uns, dass eine Anreise kurz vor der Regatta genügt. Und so kamen wir am Freitag in Plau an, drei Tage vor dem ersten Start. Uns erwartete echtes Kaiserwetter – 4-5 Bft. aus Ost, dazu strahlender Sonnenschein und 30°C. Und es sollte erstmal so bleiben. Wir waren jeden Tag ca. 4h segeln, wobei das Feintuning und der Spaß im Vordergrund standen. Bei ein paar Trainingsrennen der Hamburger mit den Berlinern wurden nochmal ein paar Starts geübt. Sogar die Vermessung verlief reibungslos. Mehr kann man nicht erwarten! Die Eröffnung mit dem Einlauf aller Teilnehmer war ein beeindruckendes Ereignis.

Plau am See ist ein echt schöner Ort. Das Zentrum klein und gut erhalten. Es gibt leckere Fischbrötchen und gute Eisdielen. Die Umgebung lädt zur Erholung jeder Art ein. Es gibt Museen, man kann Rad fahren, paddeln oder wandern. Darauf freuten sich die Eltern, als es am Montag endlich losging und die Kinder den ganzen Tag auf dem Wasser sein sollten. Nur der Wind war plötzlich abwesend. Die eigentliche Meisterschaft startete prophetisch mit Startverschiebung an Land.

Letztlich konnten wir nur am Dienstag zwei und am Donnerstag ein Rennen segeln. Damit verpasste die Veranstaltung leider die Wertung als Deutsche Meisterschaft, wozu vier Wettfahrten notwendig sind. Am Land, wie auf dem Wasser, gaben sich Wettfahrtleiter Holger Dahnke und sein Team größte Mühe. An Land gelang viel – jeden Tag Regattaessen nach dem Segeln, eine Party zur Halbzeit, eine zur Siegerehrung. Auf dem Wasser war leider nicht mehr zu holen. Spiegelglattes Wasser und Gewitter wechselten sich ab.

Bester NRV Segler wurde Lysander Winter auf Platz 37. Wir waren mit einem extrem jungen Team am Start. Bis auf Beeke war es für alle die erste Deutsche. Die Stimmung im Team war trotz der widrigen Bedingungen super und macht Lust auf das nächste Jahr!

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