Ein starkes Wochenende auch für die Optis

Während der NRV von den Helgas in Beschlag genommen wurde, segelten 25 NRV Optis in Eckernförde beim Eichhörnchen. Irgendwie ein sonderbares Wochenende – aber mit erfolgreichem Ausgang.

Trainer Toni Schmatz und Daniel Lisunkin zusammen mit den NRV Opti A's und Opti B's; Foto: privat

Für Samstag war schon lange vorhergesagt, dass es ein extrem gewittriger und wechselhafter Tag werden soll. Bei der Steuermannsbesprechung in der großen Bootshalle grummelte es so laut, dass die Lautsprecher stellenweise nicht dagegen ankamen. Also erstmal Startverschiebung. Das Wetterradar versprach Besserung ab 14 Uhr – immerhin. Und so schauten die einen gespannt auf den Radar, die anderen verfolgten ihre Frauen beim Helga Cup. In Hamburg waren die Gewitter bereits durch und es wurde fleißig gesegelt.

Wir gingen um 15 Uhr tatsächlich aufs Wasser, sollten aber nur ein kurzes Zeitfenster haben, weil der Wind komplett einschlafen sollte. Die Opti B, die auf einer Bahn nah am Hafen segelten, schafften mit ach und krach eine Wettfahrt. Gewinnen konnte das Rennen Jonathan, der die letzten Wochen immer schon knapp am Treppchen vorbei gesegelt ist und so gerne, vor dem Umstieg in Opti A, einmal Edelmetall mit nach Hause nehmen wollte. Die Freude war dementsprechend groß und ich schickte dem Papa ein Foto von einem strahlenden Kind, mit der Unterschrift: „So sehen Sieger aus!“ Dabei wagte ich nicht zu hoffen, dass ich gut im Wahrsagen bin. Die Opti A, die weiter draußen segelten, hatten keine Chance und kamen unverrichteter Dinge wieder in den Hafen.

Am Sonntag erwarteten uns tolle Bedingungen mit 2 Bft. und ruhigem Wasser. Doch man durfte sich nicht täuschen lassen. Die Gewitter hatten viel Wind in die Förde gedrückt und so gab es nun einen satten Strom. Dazu kam die Windrichtung, die sich leider als nicht so berechenbar erwies, wie man es sich an der Ostsee erhofft. Das spielte uns Alterseglern aber vielleicht in die Karten, denn nach fünf Wettfahrten in Opti B stand Jonathan immer noch ganz oben. Mich hat er auf der letzten Zielkreuz noch mal ein paar Haare gekostet, weil Jonathan, auf Platz 3 liegend, nochmal angriff. Doch er hatte den richtigen Riecher und machte alles klar. In Opti A wurde nach drei gesegelten Rennen Lysander mit einem 2. Platz belohnt. Nach einer kleinen Durststrecke mit „dummen“ Fehlern, wie z.B. zwei Kenterungen beim Goldenen Opti, konnte Lysander endlich mal wieder sein Potenzial abrufen. Auch hier war die Freude groß!

Danke an den Segelclub Eckernförde für ein tollen Event, das vor allem an Land mit viel Liebe und Hingabe organisiert ist. Danke an Auto Wichert für den Bus und an Marinepool für die Klamotten, die schon beim Abladen sehr wichtig waren!

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