©Martin Borkmann

Die Hamburger Sportgala ist seit 20 Jahren der Abend, an dem die Stadt ihren Sport feiert. Rund 750 Gäste aus Sport, Politik, Kultur und Wirtschaft kamen auch in diesem Jahr wieder in die Handelskammer, um die besten Sportlerinnen, Sportler und Teams der Stadt für ihre herausragenden Leistungen bei deutschen oder internationalen Meisterschaften zu ehren.

Unter den knapp 300 Hamburger Athletinnen und Athleten war der NRV wieder stark und prominent vertreten. Ob Volker Kramer für den Corinthian Gold Cup im Drachen oder Arnd Howar für den Clubswan 50 WM-Titel der Earlybird, ob Matti Paschen für WM-Gold auf dem Sechser Momo, Bendix Hügelmann für Vizeweltmeister in ORC B, oder das Team Heat, vertreten von David Heitzig und Max Augustin, für den Corinthian-Gesamtsieg bei der Melges 32 WM in Senigallia oder last but not least das NRV Bundesliga-Team sowie die Juniorenliga-Mannschaft, alle bekamen sie die Plakette und den Applaus der Stadt.

Einen der Hauptpreise räumte diesmal kein Segler ab. Die gingen an: Die Pararuderin Jasmina Bier, den Diskuswerfer Mika Sosna sowie das Frauen- und Herrenteam des HSV.

Klar, dass an so einem Abend auch Hamburgs Bewerbung als Olympiastadt eine große Rolle spielte – wenn nicht hier, wo dann? Die Olympiabotschafterinnen und -botschafter wurden vorgestellt, und eine riesige Fahne mit dem Bewerbungslogo wanderte Hand über Hand durch den Saal, über alle Zuschauer hinweg, bis schließlich nur noch das Motto "Olympia und Paralympics in Hamburg. Eine Chance für alle." im Raum stand.