Die Pläne zur Zuschüttung eines Teils der Außenalster im Zuge des U5-Ausbaus lösen große Besorgnis aus. Zahlreiche Wassersportvereine, Anwohner und Umweltaktivisten setzen sich für den Schutz dieses einzigartigen Naherholungsgebiets und Lebensraums ein. NRV Vorsitzender Tobias König hat eine Unterschrifteninitative gestartet, die den Erhalt der Alster als wertvolles Natur- und Kulturerbe Hamburgs fordert. Jede Unterschrift ist wichtig. Bitte mitmachen und weitersagen! 

Es betrifft nicht nur Anwohner und Wassersportler, es geht um ein Naherholungsgebiet mitten in der Stadt, um den Tourismus, ein einzigartiges, identitäres Stadtbild, um unser maritimes Selbstverständnis und vor allem auch um ein großes Stück Natur.

--> HIER UNTERSCHREIBEN

Inmitten der urbanen Landschaft Hamburgs erstreckt sich die Außenalster als ein zentrales Naherholungsgebiet, das den Hamburger Bürgern wichtigen Raum für Freizeitaktivitäten und Erholung bietet. Die Alster ist mehr als nur ein Gewässer; sie ist ein bedeutendes Element Hamburgs maritimen Identität, ein Rückzugsort für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und ein unverzichtbarer Teil des Stadtlebens. Doch die aktuellen Pläne zur Zuschüttung eines Teils der Alster im Kontext des U5-Bauprojekts gefährden dieses einmalige Segelstadion, diese Eklave mitten in der Stadt.

NRV Vorsitzender Tobias König hat nun eine Petition ins Leben gerufen, die sich gegen diese Pläne richtet. Zahlreiche Vereine und engagierte Bürger haben sich bereits zusammengeschlossen, um ihre Stimme für den Schutz der Alster zu erheben und diese Petition zu unterstützen. Die Forderungen sind klar: Ein vollständiger Verzicht auf die Nutzung der Außenalster als Baustelleneinrichtungsfläche sowie die Prüfung alternativer Standorte.

Die Gründe für diese Initiative sind vielfältig und betreffen nicht nur den Wassersport, sondern auch den Naturschutz und das Stadtbild. Die geplante Zuschüttung von bis zu 50.000 Quadratmetern Wasserfläche könnte den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten gefährden. Experten warnen vor möglichen Gewässerverunreinigungen durch Bauarbeiten und dem Risiko, dass langfristige Schäden an der Wasserqualität entstehen. Zudem würden die Industrieanlagen während der Bauphase den Erholungswert für Anwohner, Besucher und Touristen erheblich mindern.

„Die Alster ist eine der schönsten Sichtachsen Hamburgs“, beschreibt König die Bedeutung des Gewässers nicht nur für den Wassersport, sondern auch für die Bewohner und für die Touristen der Stadt. „Die Zerstörung dieser Sichtachse würde den Charakter und das Stadtbild Hamburgs nachhaltig verändern.“ Das Argument, die geplanten Spundwände und Aufschüttungen seien vorübergehende Maßnahmen, greift zu kurz: Eine temporäre Nutzung, die sich über zehn Jahre erstreckt, ist in der Realität oft alles andere als temporär. Die langfristigen Auswirkungen sind für die Natur und die Menschen, die die Alster täglich genießen, gravierend.

Darüber hinaus wird in der Petition gefordert, transparente Kommunikation seitens der Verantwortlichen zu gewährleisten sowie die Einbindung der Bürger und betroffenen Verbände frühzeitig sicherzustellen. Eine detaillierte Umweltverträglichkeitsprüfung ist unerlässlich, um die Auswirkungen einer derart massiven Intervention in das ökologische Gleichgewicht der Alster umfassend zu bewerten und gegebenenfalls Alternativen aufzuzeigen.

Jede Unterschrift zählt, und jede Stimme kann den Ausschlag geben. Die Petition „Rettet die Alster“ ist mehr als ein Dokument der Wassersportler; sie ist ein Aufruf an alle Hamburger, sich für den Schutz ihres Natur- und Kulturerbes einzusetzen. Indem wir zusammenstehen und unsere Bedenken äußern, können wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Alster als intakter Lebensraum erhalten bleibt – für die Menschen, die Tiere und die Pflanzen, die hier leben und gedeihen.

Zur Petition: -->