Mit Platz zwei in der letzten Wettfahrt sichert sich Harm Müller-Spreer mit Platoon Aviation Rang drei bei der Rolex TP52 World Championship in Porto Cervo. In der Gesamtwertung der 52 SUPER SERIES bleibt Platoon auf Kurs.
Nur eine Wettfahrt steht am Schlusstag der Rolex TP52 World Championship vor Porto Cervo auf dem Programm. Für Harm Müller-Spreer und sein Team Platoon Aviation wird es das Rennen aufs Podium.
Mit Platz zwei in der letzten Wettfahrt sichert sich Platoon Aviation Rang drei in der Gesamtwertung. In einer der stärksten TP52-Flotten der vergangenen Jahre, mit 15 Booten aus elf Nationen, beendet das Team die Weltmeisterschaft mit 53 Punkten. Vor ihnen liegen nur Weltmeister Sled von Takashi Okura mit 47 Punkten und Trinity Racing aus Schweden mit 49 Punkten.
Für Müller-Spreer ist es ein versöhnlicher Schlusstag nach einem Rückschlag am Vortag. „Mehr war nach dem gestrigen schlechten Tag und bei nur noch einer Wettfahrt heute nicht drin. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Man sieht insgesamt, dass die Leistung aller Teams gestiegen ist. Es gibt mehr gute Teams als je zuvor“, sagt der Eigner und Steuermann nach der Regatta.
Die Weltmeisterschaft vor Sardinien war geprägt von engen Abständen, taktischem Druck und fünf Tagen mit leichter Seebrise auf flachem Wasser. Sled gewinnt den Titel zum zweiten Mal nach 2021 und holt zugleich den dritten 52 SUPER SERIES Regattasieg in Folge. Trinity Racing gewinnt die letzten beiden Rennen der Serie und segelt bei erst der zweiten TP52-Regatta des Teams auf Rang zwei.
Platoon Aviation bleibt mit dem Podiumsplatz auch in der Saisonwertung der 52 SUPER SERIES vorne dabei. Nach zwei Regatten liegt Sled mit 89 Punkten an der Spitze. Dahinter folgt Platoon Aviation mit 104 Punkten auf Rang zwei, vor Alkedo Vitamina aus Italien mit 114 Punkten.
Weiter geht es für die 52 SUPER SERIES auf Lanzarote. Dort stehen im Juli und August die nächsten beiden Stationen der Saison auf dem Programm, bevor das Finale im Oktober in Valencia gesegelt wird.
Fotos: ©Nico Martinez/52 SS