Philipp Buhl beendet die Regatta als bester Deutscher mit Platz 4. © FFVoile / SailingEnergy
Philipp Buhl hat bei der Semaine Olympique Française in Hyères erneut ein starkes Ergebnis eingefahren. Der NRV Olymppic Team Segler beendete die zweite Regatta des Sailing Grand Slams 2026 im ILCA 7 auf Platz vier — als bester deutscher Athlet und mitten in einem Feld, in dem die komplette Weltspitze am Start war.
Für Buhl ist es bereits das zweite Top-Ergebnis in kurzer Folge. Schon bei der Trofeo Princesa Sofía auf Mallorca hatte er Platz vier belegt. In Hyères knüpfte er daran direkt an. In der mit 136 Booten größten Flotte der Regattawoche segelte Buhl hinter Doppel-Olympiasieger Matt Wearn aus Australien sowie den Briten Michael Beckett und Elliot Hanson auf Rang vier.
„Philipp Buhl segelt wie schon auf Mallorca sehr stark und belegte im Gesamtklassement Platz 4“, schreibt Klaus Lahme an die Partner und Freunde des NRV Olympic Team. Den Sieg holte wie schon auf Mallorca Olympiasieger Matt Wearn aus Australien.
Auch Buhl selbst zog nach der Regatta eine sachliche Bilanz. „Ich bin ziemlich happy mit dieser Woche. Ich habe ein paar Sachen, die ich testen wollte, richtig gut gemacht: ein paar gute Starts, ein paar gute Leichtwindrennen, ein paar gute Starkwindrennen. Das kann sich sehen lassen“, so Buhl.
Sein Hauptziel in diesem Jahr ist die Weltmeisterschaft vom 23. bis 30. August in Dun Laoghaire/Irland. Vorher steht für Buhl die Europameisterschaft in Split vom 15. bis 22. Mai an. „Ich konzentriere mich weiter auf den Prozess“, sagte er nach der Regatta.
Auch DSV-Cheftrainer Dom Tidey ordnete die Leistung deutlich ein: „Philipp segelt auf den Punkt, zielstrebig und engagiert, hat dafür meinen hundertprozentigen Respekt. Er hat definitiv hart gearbeitet.“