20 Stunden Anreise, erste Palmen im Morgenlicht und dann zwei Wochen voller Wind, Wellen und intensivem Segelalltag: Das Trainingslager in Hyères markiert für den NRV Nachwuchs traditionell den Einstieg in die neue Saison. Für die FSJlerinnen Leonie Halbrock und Martha Schillings war es eine Premiere, die sie begeistert hat. Zum ersten Mal erlebten sie das Frühjahrstrainingslager des NRV aus nächster Nähe, mit 76 Seglern, acht Trainern und einem Alltag, der zwischen Frühsport, Wassertraining und gemeinsamen Abenden kaum eine Pause ließ.
Ein Bericht von Leonie Halbrock und Martha Schillings:
Trainingslager Hyères 2026 – Der perfekte Start in die neue Saison
Zum ersten Mal waren wir als FSJlerinnen beim jährlichen Trainingslager in den Märzferien, an der französischen Mittelmeerküste dabei. Gleichzeitig war es auch unser erstes ausländisches Trainingslager im NRV. Die 20-stündige Autofahrt war anfangs zwar energieraubend, doch als am nächsten Morgen die Sonne aufging und die ersten Palmen in unser Blickfeld rückten, war klar: Zwei Wochen an der französischen Côte d’Azur mit bestem Segelwetter warten auf uns. Für dieses Ziel nimmt man die lange Fahrt immer wieder gerne auf sich.
Zwei intensive Wochen voller Segeltraining.
Zwei Wochen voller Teamgeist und unvergesslicher Erlebnisse.
Zwei Wochen Sonne, Wind, anspruchsvolle Wellen, aber auch entspannte Mittagspausen und gemeinsame Abende sorgten für gute Laune.
Für uns als FSJlerinnen war seit der Ankunft klar: Dieses Trainingslager mit rund 180 Personen, darunter 76 Segler von der Opti-Klasse C über ILCA bis hin zu den 420ern, würde ereignisreich und aufregend werden. Dank des NRVs hatten wir die Möglichkeit, in alleTrainingseinheiten hineinzuschnuppern und viele neue Erfahrungen zu sammeln.
Acht Trainer mit internationaler Unterstützung, neun Motorboote, sowie wechselnde Bedingungen mit kräftigem Wind, leichtem Regen, sturmartigen Böen, Sonne, Leichtwind und anspruchsvollen Wellen brachten alle Segler an ihre sportlichen Grenzen. Nicht nur im Training, sondern auch bei den Nachmittagsregatten der Optis, wurde mit französischen Opti-Teams um die vorderen Plätze gekämpft. Gerade die ständig wechselndenBedingungen machten das Training besonders wertvoll und lehrreich, nicht nur für die NRV-Jugend, sondern auch für uns FSJlerinnen und die Trainer.
Auf dem Wasser wurde intensiv an schnellen Wenden, sauberen Halsen und einem besseren Bootsgefühl gearbeitet. Trotz mancher Herausforderungen waren Spaß, Lachen und die Freude am Segelsport jederzeit in den Gesichtern der Segler zu erkennen.
Frühsport, Yoga am Strand oder ein gemeinsamer Ausdauerlauf sorgten dafür, dass alle wach und motiviert in den Tag starteten.
Auch an unserem Layday kam der Sport nicht zu kurz. Neben dem alljährlichen Kartfahren sorgten ein Fußballturnier und viele gemeinsame Abende für Abwechslung und gute Stimmung. In den 55 Appartements wurde viel gelacht, Musik gehört, Geburtstage gefeiert und natürlich durften auch der beliebte Pommesabend nicht fehlen.
Leckeres französisches Essen und ein frisches Pain au Chocolat gehörten schnell zur festen Routine und motivierten vor allem uns FSJlerinnen am frühen Morgen.
Zwischen Sonne, Musik und intensivem Segeltraining entstand eine besondere Atmosphäre, die dieses erste Trainingslager in Hyères für uns zu einem echten Highlight machte.
Wir blicken auf zwei intensive Wochen zurück, in denen nicht nur seglerisch große Fortschritte gemacht wurden, sondern auch viele neue Freundschaften entstanden sind.
Hyères 2026 hat definitiv Lust auf “Meer“ gemacht und war ein erfolgreicher Start in die Neue Saison.
Leonie und Martha