Tymofii Pogrebnov gewinnt den NRV Stiftung Cup 2026. Im Opti A setzt sich der NRV Youth Tem Segler auf der Alster gegen 61 Konkurrentinnen und Konkurrenten durch und holt mit nur acht Punkten zugleich den Hamburger Meistertitel. Insgesamt starten am Wochenende 89 Optis in den Gruppen A und B.

Im Opti A blieb Pogrebnov nicht der einzige NRV Segler weit vorn. Leopold Hansen segelte auf Platz sechs, Jasper Jansen auf Platz acht. Zusammen gewannen die drei auch den Preis für das beste Team. Hamburger Meisterin wurde Theresa Kamphaus auf Rang 13.

Auch dahinter zeigte die NRV Optigruppe ihre Breite. Michel Schauenburg wurde Elfter, Frederic Föh Vierzehnter, Johan Mennemann Fünfzehnter, Eldar Filimonov Siebzehnter und Juli Jeschonowski Zwanzigste. Damit segelten mehrere NRV Kinder im ersten Drittel des A-Feldes.

Im Opti B blieb die Entscheidung bis zum letzten Rennen offen. Miro Schmerling ging mit drei Rennsiegen, einem zweiten Platz und einem Frühstart als Streicher in die Schlusswettfahrt. Dort lag er bis zum letzten Vorwind erneut in Führung. Dann erwischte ihn eine kräftige Böe und sein Boot lief voll Wasser. Miro brachte das Rennen trotzdem noch als 13. ins Ziel, wurde Gesamtzweiter und damit Hamburger Vizemeister.

Auch der Teampreis im Opti B ging an den NRV. Miro Schmerling gewann ihn gemeinsam mit Levi Schauenburg auf Platz vier und Cornelius Brandt auf Platz fünf. Jonas Hawranke als Sechster, Elias Lüsebrink als Siebter und Amalia Mattik als Neunte segelten ebenfalls ins erste Drittel. 

Für diesen Erfolg gratulierte Flo Stindt noch einmal ganz ausdrücklich Trainerin Olha Balabukha, die die B-Gruppe betreut.

Insgesamt hatten 37 NRV Optiseglerinnen und Optisegler am NRV Stiftungs Cup teilgenommen.

Am Samstag waren, nachdem der einsetzende Regen den Wind geplättet hatte, nur zwei Wettfahrten zustande gekommen. Am Sonntag ging's dafür dann ordentlich zur Sache: Bei Starkwind mit über 20 Knoten segelten die Optis alle ausgeschriebenen Rennen. Damit wurde der NRV Stiftung Cup sportlich anspruchsvoll – für die Kinder auf dem Wasser und für die vielen Helferinnen und Helfer an Land.

Der NRV Stiftungs Cup wäre nicht der Stiftungs Cup, wenn er nicht durch und durch eine etwas andere Regatta wäre: Schon vor dem ersten Start bekamen die Kinder das zu spüren: Bei der Anmeldung erhielten alle einen wasserdichten Zhik-Rucksack von der NRV Stiftung. Nach dem Segeln gab es Eis – und die Nachricht machte sofort die Runde. „Es breitete sich noch in der Nachbesprechung wie ein Lauffeuer aus“, beschrieb Opti-Trainer Flo Stindt die begeisterte Stimmung.

Genau darin lag auch in diesem Jahr der besondere Charakter des NRV Stiftung Cup. Auf dem Wasser segelten die Kinder ernsthaft um Platzierungen, Meistertitel und Teamwertungen. An Land erlebten sie eine Regatta, bei der sie nicht nur als Starterinnen und Starter auf einer Liste standen, sondern als junge Seglerinnen und Segler im Mittelpunkt. Die NRV Stiftung unterstützte den Cup umfassend und machte damit möglich, dass Förderung nicht abstrakt blieb, sondern für die Kinder direkt spürbar wurde.

Dazu gehörten neben den Rucksäcken und dem Eis auch Preise, über die nicht nur die Spitzenplätze jubeln konnten. Eine Oakley-Sonnenbrille, eine Startuhr und eine Solarpowerbank gingen an erfolgreiche Seglerinnen und Segler. Über die Tombola wurden weitere Preise vergeben, darunter eine GoPro-Kamera, ein Longboard und ein Bluetooth-Lautsprecher - allesamt Preise, die die Pollmann Stiftung zur Verfügung gestellt hatte.

Eine Besonderheit in diesem Jahr waren nicht nur die Preise, sondern auch der Geburtstag des NRV Stiftungskuratoriumsvorsitzenden Gunter Piese Persiehl, den die Optikinder mit einem Ständchen entsprechend hochleben ließen.

Optitrainer Flo Stindt nutze seinen Rückblick, um auch nochmal der NRV Stiftung zu danken: „Ich möchte mich im Namen aller NRV Optisegler bei der NRV Stiftung bedanken, die uns die Ausrichtung einer so unvergesslich schönen Regatta für die Kinder ermöglicht“. Sein Dank galt außerdem den ehrenamtlich helfenden Eltern, ohne die ein Wochenende mit 89 Optis an Land und auf dem Wasser nicht funktioniert.

Für Tymofii Pogrebnov und Jasper Jansen geht der Blick nun weiter nach Gdynia. Beide starten demnächst bei der Opti-Europameisterschaft in Polen. Für Pogrebnov war der Sieg beim NRV Stiftung Cup eine gelungene Generalprobe. 

NRV Stiftungs Cup 2026