Die Saison 2026 beginnt vielversprechend für das NRV Olympic Team: Bei der Lanzarote International Regatta sicherten sich Nik Willim (ILCA 7), Malte Winkel (470er) und Richard Schultheis (49er) Podiumsplatzierungen und unterstreichen damit ihre Ambitionen ganz vorne mitzusegeln.

Passend dazu bestätigt der NRV Olympic Team Beirat unter dem Motto „Der Weg zu Gold" seine Prämienregelung: Für Weltmeistertitel im Seniorenbereich der olympischen Klassen und für Olympia Gold gibt es eine Prämie von 50.000 Euro.  Ermöglicht wird diese außergewöhnliche Förderung durch Marcus Brennecke, selbst mehrfacher Weltmeister in der Club Swan 50.

„Wir erzeugen durch unser deutsches Fördersystem sehr viel Mittelmaß und schaffen es nur ganz selten, in die absolute Weltspitze zu segeln", analysiert Dirk Pramann, Vorsitzender des NRV Olympic Team Beirats, die aktuelle Situation des olympischen Leistungssegelns in Deutschland. „Das entspricht nicht unseren Ansprüchen, und ich freue mich sehr, dass mein Freund Marcus Brennecke die Rahmenbedingungen für die Prämie schafft."

Die Zahlen geben Pramann recht: Die letzte olympische Goldmedaille für Deutschland ersegelte Jochen Schümann 1996 in Atlanta. In den vergangenen 25 Jahren gelang es lediglich drei deutschen Teams, Weltmeistertitel in olympischen Klassen zu erzielen und hinter allen drei Goldmedaillen standen NRV Olympic Team Sportler.

„Erfolg ist planbar", so Marcus Brennecke. „Dass alle drei deutschen WM-Titel der vergangenen 25 Jahre von NRV Olympic Team Seglern errungen wurden, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit der Brennecke-Goldprämie wollen wir einen Anreiz schaffen und unseren Athleten die Sicherheit geben, dass sich die Investition in Höchstleistung auch lohnt."

Anfang April steht das erste große Kräftemessen der Saison an: Bei der Princess Sophia Trophy auf Mallorca trifft sich die internationale Weltspitze. Das NRV Olympic Team wird dort in mehreren olympischen Klassen an den Start gehen.