Zwei Tage Kieler Förde, zwei Tage wenig Wind. Die Aalregatta zum Auftakt der Kieler Woche verlangte den Crews der seegehenden Yachten vor allem Geduld ab – auf dem Hinweg nach Eckernförde wurde der lange Schlag über 35 Seemeilen zum Geduldsspiel, und auch die Rückregatta nach Kiel blieb zäh. Mit dem zähen Tag kam Sven Claussen am besten zurecht.

Mit seiner Grand Soleil 34 „Manta Ray" gewann er die Wertung Fully Crewed Yardstick in der Gruppe Rot auf der Rückregatta von Eckernförde nach Kiel. 3:21 Minuten Vorsprung nach berechneter Zeit lagen am Ende zwischen ihm und Rüdiger Fuchs auf der „Carlotta".

An Bord segelten die NRV 420er Seglerinnen Ida Claussen und Marie Zerbst – beide sonst in der Jolle zu Hause, hier als Crew auf dem Kielboot.

„Mit der guten Crewarbeit unserer NRV 420er Seglerinnen Ida Claussen und Marie Zerbst konnte ich heute gewinnen", schrieb Claussen nach dem Rennen.

Auch andere NRV Segler kämpften sich durch die langen Schläge. Auf dem Hinweg nach Eckernförde beeendete die  „Calypso" von Gerhard Clausen als first ship home die ls erstes Boot über die Ziellinie; nach berechneter Zeit blieb Rang drei in der Gruppe ORC A/B. Auf der Rückregatta segelte Ralf Frerix die „WiN" in der Yardstick-Gruppe Grün auf Platz sieben, Martin Malinowski wurde in Claussens Gruppe Rot Zwölfter.

Ebenfalls bei der Aalregatta dabei, aber nicht in deren Wertung, sondern in der der IDM Inshore, zu der die Aalregatta als Teilregatta gehörte, war Jürgen Klinghardt mit seiner „Patent 4". In der ORC-C/D-Wertung kam er nach insgesamt 9 Wettfahrten (Allregatta, einem Fleederrace mit Staffelstart zum Stollergrund und sieben Up-and-Down Races) auf Platz fünf von 13 Booten. Die IDM Inshore ORC C/D gewann die „Niramo" von Sönke Meier Sawatzki.