Donnerstagabend an der Alster, und im NRV ist kein Durchkommen mehr. Die Clubräume platzen beinahe aus allen Nähten, Stimmen, Lachen und Gläserklirren füllen die Clubökonomie. Im Mittelpunkt steht ein Pokal, der für große seglerische Träume steht: der Gold Cup.
Dirk Pramann brachte ihn zurück an die Alster, zusammen mit Michael Koch und Kilian Weise. Erst vor wenigen Wochen hatten sie die traditionsreichste und härteste Trophäe der Drachen gewonnen. Ein Sieg, der nur ganz wenigen Mitgliedern des NRV bislang gelungen ist.
„Never Give Up“ lautete das Motto von Pramanns Ansprache. Eindringlich schilderte er seine Monate im Krankenhaus, den langen Weg zurück an Deck und die Entschlossenheit, noch einmal auf höchstem Niveau um den Gold Cup zu segeln. Für seine Zukunft formulierten er den Anspruch als Beiratsvorsitzender des NRV Olympic Team, für die kommenden Spiele einen Olympioniken zu fördern. Der Saal hörte angeregt zu, spürbar bewegt von einer Geschichte, die weit über den Sport hinausgeht.
Im Namen des NRV gratulierte Commodore Andreas Christiansen, dann gab es Austern und die Gäste drängten sich dicht um den glänzenden Pokal. Eine Feier, die den Ausnahmeerfolg würdigte: ausgelassen, herzlich und getragen von Respekt.
Zuvor hatte das traditionelle Welcome Race die Neumitglieder auf dem Wasser willkommen geheißen. Zusammen mit der Goldcupfeier ergab sich für alle zusammen ein rauschender Abend, wie man ihn selten erlebt.