Ausgebucht bis auf den letzten Platz: Am 10. Februar diskutierten im Internationalen Maritimen Museum Hamburg Konteradmiral Jens Nemeyer, Völkerrechtlerin Prof. Dr. Nele Matz-Lück und Bundestagsabgeordneter Thomas Röwekamp die russische Schattenflotte – ein Thema, das die maritime Welt längst erreicht hat. Moderiert von Kapitän zur See Dr. André Pecher beleuchtete die GIDS-Debate Sabotagerisiken, Spionageoperationen und Deutschlands rechtliche Handlungsoptionen. Dr. Ursula Scheder-Bieschin hatte Plätze für die NRV Senior Sailors Lounge gesichert. Ein Bericht von Martin Borkmann:
Das GIDS lud am Dienstag, den 10. Februar 2026, 18.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins Internationale Maritime Museum ein.
Thema: Von Sabotage, Spionage und Sanktionen: Die russische Schattenflotte
Für die Senior Sailors Lounge hatte Dr. Ursula Scheder-Bieschin einige Plätze organisieren können.
Auf dem Podium diskutieren Gäste aus Bundeswehr und Gesellschaft. Mit dabei waren:
Thomas Röwekamp
Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag
Professorin Dr. Nele Matz-Lück
Professur für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Völkerrecht, insbesondere Seerecht,
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Konteradmiral Jens Nemeyer
Kommandeur Einsatzkräfte und Abteilungsleiter Operation im Marinekommando
Dr. Julian Pawlak
Experte für Maritime Sicherheit und Strategie, German Institute for Defence and Strategic Studies
Der Moderator der GIDS-Debate, Kapitän zur See Dr. André Pecher, beleuchtete mit seinen Gästen, wie sich die Gefährdungslage angesichts russischer Sabotage, Spionage und Desinformation darstellt, welche Risiken die Schattenflotte birgt und welche Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt drohen.
Ein weiteres Schwerpunktthema des Abends war, wie Deutschland und Europa reagieren können, etwa mit Blick auf nationales und internationales Recht.
Die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz ausgebucht.