Beim EuroCup und der Waszp German Open in Glücksburg traf sich Ende Mai die internationale Foiling-Elite: 25 Boote aus Deutschland, Skandinavien, der Schweiz und sogar Bermuda gingen an den Start. Für NRV-Seglerin Beeke Segger, die als 16. ins Ziel kam, war es das seglerische Highlight der ersten Jahreshälfte. Ein Bericht von Beeke Segger:
EuroCup& Waszp German Open in Glücksburg
Vom 29. bis 31. Mai herrschte in Glücksburg Foiling-Fieber: Der Flensburger Segel Club (FSC) war zum zweiten Mal Ausrichter der German Open für die Waszp-Klasse, die dieses Jahr sogar gleichzeitig ein EuroCup war. Für mich das seglerische Highlight der ersten Jahreshälfte. Neben zahlreichen Seglern aus Deutschland, nahmen auch viele andere Nationen an diesem EuroCup teil: Segler aus Schweden, Dänemark, Norwegen, der Schweiz und sogar Bermuda bereicherten das Feld und machten es zu einem internationalen Event.
Um optimal vorbereitet zu sein, fand schon seit Ende April an den Wochenenden intensives Training in Kiel mit dem NRV Foiling-Team und unserem Trainer Michi Ilgenstein statt. Die unmittelbare Regattavorbereitung begann dann am Mittwoch, wo mich fantastische Trainingsbedingungen an der Flensburger Förde erwarteten. Dabei wurden vor allem die letzten Feinschliffe am Boot vorgenommen und die Manöver verbessert.
Am Freitag begann der Wettkampf: 25 Boote gingen an den Start. Die ersten zwei von fünf geplanten Wettfahrten des Tages konnten wir bei wunderschönen Segelbedingungen ins Ziel bringen. Doch dann näherte sich eine Gewitterfront. Obwohl die Wettfahrt schon begonnen war, brachen die Wettfahrtleiter ab und schickten uns in den Hafen.
Der zweite Tag forderte uns taktisch sehr. Bei löchrigen und unregelmäßigen Windbedingungen schafften wir die geplanten 5 Wettfahrten. Der Tag wurde dann noch mit einem netten Buffet im Club und gemeinsamen Volleyballspielen bei Sonnenuntergang abgerundet.
Für den Sonntag sah die Windvorhersage von Anbeginn nicht besonders gut aus, und so sollte es dann auch kommen: Gegen 11.30 Uhr wurde die Regatta abgebrochen und das Verladen begann.
Am Ende war es ein unglaubliches lehrreiches und schönes Event. Es war aber nicht nur seglerisch wertvoll, sondern brachten auch die nationale und internationale Waszp-Gruppe näher zusammen. Regatten mit einem so großen internationalen Feld sind in Deutschland leider noch nicht häufig und daher bin ich sehr dankbar hier die Möglichkeit bekommen zu haben, die Besonderheiten foilendenden Regattasegelns in einem derartigen Feld besser kennenzulernen!
Ich freue mich darauf, in der restlichen Saison mein Training weiter fortzusetzen und die gesammelten Erfahrungen bei kommenden Regatten anwenden zu können.