Plötzlich war es da. Still und leise, genau so, wie es nur ein Elektromotor vermag, glitt das neue Startschiff in den NRV Hafen hinein. Dort liegt es nun, bereit für den Saisonauftakt und die ersten Regatten.

Gebaut wurde es von Tom Sawyer Boats in der malerischen Feldberger Seenlandschaft auf derselben Hausboot-Plattform wie der „Funktionär Claus" des Hamburger Segel-Clubs. Von dessen Erfahrungen durfte der NRV dankenswerter Weise profitieren. Unter der Leitung von Martin Borkmann und Bootsmann Peter Kähl entstand ein 7,50 Meter langes und drei Meter breites Schiff mit einer großzügigen Kajüte. Hier lässt sich auch bei Regen trocken arbeiten. Das Flaggenstangensystem vom Vorgängerschiff Zander wurde übernommen und funktioniert so auch auf dem neuen Startschiff.

Dass das neue Boot einen Elektroantrieb bekommen würde, stand früh fest. Die Alsterschifffahrtsverordnung schreibt vor, dass bis 2030 alle motorisierten Fahrzeuge auf dem Gewässer emissionsfrei fahren müssen. Der NRV hat hier von Anfang Initiative ergriffen und elektrifiziert seither die Motorbootflotte konsequent. Nun war das Startschiff dran.

Martin Borkmann war es dann auch, der als Erster das Boot im NRV Hafen festmachte. NRV Vorsitzender Tobias König und das Team der Geschäftsstelle begrüßten es in der warmen Märzsonne und Peter Kähl lud zu seinen legendären Klatschbrötchen ein. Die ein oder andere Anpassung wird noch passieren, aber in Grunde ist es so wie es im Hafen liegt einsatzfähig;

Einen offiziellen Namen trägt das Startschiff noch nicht. Vorgesehen ist „Triple H“, als eine Hommage an Hans Herbert Hoffmann, der lange Zeit als Wettfahrtleiter auf dem Zander stand; zufällig haben beide doch nahezu zeitgleich ihren Ruhestand angetreten.

Die Taufe wird im Rahmen einer der ersten Drachenregatten erfolgen.

Neues Startschiff - Emissionsfrei an die Startlinie