Am vergangenen Freitag wurde im NRV nicht nur über Olympia gesprochen. Es ging um Hamburg, um Vertrauen – und um die Frage, welche Chance diese Stadt nutzen will.
Christoph Holstein, Staatsrat in der Behörde für Inneres und Sport, stellte den Mitgliedern das Konzept der Hamburger Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele vor. Danach wurde diskutiert: offen, sachlich und mit den Fragen, die dazugehören. Was kostet das? Wie realistisch ist das Konzept? Was passiert mit den Briefwahlunterlagen? Und was bleibt für Hamburg, wenn die Spiele vorbei sind?
Holstein nahm sich Zeit, antwortete klar und konnte einige Sorgen ausräumen. Gerade das war wichtig. Eine Bewerbung dieser Größe gewinnt man nicht mit Hochglanzbildern, sondern mit Vertrauen, Transparenz und einem Plan, der auch nach dem letzten Wettkampftag trägt.
Der NRV unterstützt die Hamburger Bewerbung aus Überzeugung. Als Verein mit eigenem OLYMPIC TEAM und einer langen Verbindung zum olympischen Segelsport wissen wir, was Spiele auslösen können: bei Athletinnen und Athleten, in Vereinen, auf dem Wasser – und in einer ganzen Stadt.
Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg wären für die Seglerinnen und Segler, für den NRV und für Hamburg mehr als ein großes Sportereignis. Sie wären eine historische Chance. Eine, auf die viele im Segelsport seit Jahrzehnten hoffen.
Am 31. Mai 2026 liegt die Entscheidung bei den Hamburgerinnen und Hamburgern. Die Briefwahlunterlagen sind bereits verschickt. Wer persönlich abstimmen möchte, kann am Wahlsonntag zwischen 8 und 18 Uhr im jeweiligen Wahllokal seine Stimme abgeben. Danach wird öffentlich ausgezählt.
Jetzt zählt, was immer zählt, wenn es ernst wird: informieren, abwägen, entscheiden. Und dann die Stimme nutzen.