Lasse Kliewe und Paul Kikker (links) segeln aufs Podium des YES. ©Klaus Lahme
Die Young Europeans Sailing Regatta in Kiel-Schilksee zählt zu den großen Jugendregatten im europäischen Segelsport. Für die 420er ist sie zugleich die letzte Station der Qualifikation zur Weltmeisterschaft und zur Junioren-Europameisterschaft 2026. Für den NRV endet die Serie mit einer starken Bilanz: Alle acht Teams, die an der Qualifikation teilgenommen haben, sichern sich einen internationalen Startplatz.
Die Qualifikation führt über drei Regatten: den Sparkassen Cup in Schwerin, den Lupo-Cup und die YES-Regatta in Kiel. In die Wertung fließen am Ende die besten zwei Ergebnisse aus diesen drei Veranstaltungen ein. Nach der YES werden die endgültigen Startplätze vergeben.
Auffällig stark präsentieren sich die jungen U17-Teams. Nach dem Wintertraining auf Mallorca zeigen sie in der Serie, dass sie früh in der Saison konkurrenzfähig sind. Bei leichter Seebriese nutzen sie ihre Chance konsequent und sichern sich die Hälfte aller deutschen U17-Startplätze.
Zur Junioren-Europameisterschaft nach Nida in Litauen fahren Lasse Kliewe und Paul Kikker sowie Charlotte Conrad und Lena Gödicke.
Bei der Weltmeisterschaft in Biscarrosse in Frankreich starten Rufus Ganssauge und Clamor Ganssauge, Vivienne Seidel und Valerie Seidel, Felix Lauk und Benjamin Lauk, Leander Reuner und Friedrich Conrad, Mette Rulf und Emilia Rong sowie Florian Esch und Tim Driesner.
Auch aus Hamburger Sicht fällt die Bilanz stark aus. Die Trainingspartner aus dem MSC, Theda Bruhns und Onno Pörksen sowie Jan Bruhns und Pauline Braun, sichern sich Startplätze für beide internationalen Meisterschaften und fahren sowohl zur WM als auch zur JEM. Lina Herrma und Benjamin Möller komplettieren das Hamburger Team bei der Junioren-Europameisterschaft.
Die Weltmeisterschaft findet vom 3. bis 11. Juli 2026 im Centre Nautique Biscarrosse in Frankreich statt. Die Junioren-Europameisterschaft folgt vom 20. bis 27. Juli 2026 in Nida, Litauen.
Für die NRV Teams und Trainer Philipp Honnef ist es ein starkes Ergebnis nach einer kompakten Qualifikationsserie. Acht Starts, acht internationale Plätze: