Reporter ohne Grenzen wird Partner des Segel Media Cups

Unter dem Motto „Wort und Bild an Bord“ bringt der Segel Media Cup 2019 Redaktionen aus ganz Deutschland gemeinsam in einer Regatta aufs Wasser. Vom 16. bis 19. August 2019 segeln 21 Medienteams auf der Außenalster in Hamburg nun auch für einen guten Zweck um die Wette.

Die "Kielbomben" beim Segel Media Cup 2018 vor der Kulisse Hamburgs

Organisiert vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg findet der Segel Media Cup in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Als „Charity-Partner“ ist in diesem Jahr Reporter ohne Grenzen dabei. Mit verschiedenen Aktionen möchten die Veranstalter Spenden für die Arbeit der Organisation sammeln.

„Als Veranstalter des Segel Media Cups ist uns die Pressefreiheit und die Sicherheit von Medienschaffenden ein großes Anliegen“, sagt Initiator Sven Jürgensen/NRV.
 
So findet am 17. August eine Versteigerung zu Gunsten der Organisation statt. Hierfür konnten bereits Unterstützerinnen und Unterstützer wie die Künstlerin Heinke Böhnert, die zwei maritime Werke versteigern lässt, gewonnen werden. Ebenso wird die Firma Mühle-Glashütte eine Uhr zur Auktion beisteuern. Weitere Versteigerungsobjekte werden gerne entgegengenommen. Der Erlös aus dem Verkauf von Segel Media Cup T-Shirts mit dem Logo von Reporter ohne Grenzen an die Teilnehmenden kommt ebenfalls der Arbeit der Organisation zu Gute.


 
Reporter ohne Grenzen dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalistinnen und Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Die Organisation setzt sich für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Medienschaffenden ein und kämpft online wie offline gegen Zensur, gegen den Einsatz sowie den Export von Zensur-Software und gegen restriktive Mediengesetze. Reporter ohne Grenzen wird in diesem Jahr 25 Jahre alt.

„Angesichts des medienfeindlichen Klimas in vielen Teilen der Welt freuen wir uns, Partner des Segel Media Cups zu sein. Diese Unterstützung ist ein Ansporn dafür, uns weiter für die vielen verfolgten Kolleginnen und Kollegen einzusetzen, die wegen kritischer Berichterstattung verfolgt werden“, sagt ROG-Vorstandssprecherin Katja Gloger.

Die Boote für den Cup werden vom Norddeutschen Regatta Verein gestellt. Gesegelt wird in dem Format "jeder gegen jeden" in vielen kurzen Rennen. Die besten Teams segeln nach zweieinhalb Tagen in einem finalen Rennen die Sieger aus. Beinahe zur Stammbesetzung gehören mittlerweile „Stern“, „Spiegel“, „Yacht“, „Panthalassa“, „Der Hamburger“, „Tagesspiegel“ und die Nachwuchs-Journalistencrew „BiTS“. Auch die Frauencrew „Kielbomben“ nimmt an der Regatta gegen die Kolleginnen und Kollegen aus der Medienwelt teil. Weiter mit dabei NDR1, ZDF, „WELT“, „Boote Exclusiv“, „taz“, „Henri Nannen Schule“ sowie das Stadtportal „hamburg.de“.