Regattawochenende Ancora-Cup

Ich bin am Samstag mit meinen Eltern nach Neustadt i.H. gefahren. Die anderen sind entweder mit dem NRV-Bus oder auch allein angereist. In Neustadt haben wir uns alle getroffen und haben dann gemeinsam die Boote aufgebaut. Die waren schon vor Ort, weil wir letzte Woche dort ein Training mit Manu hatten. Nach dem Aufbauen gab es eine kurze Besprechung und er verteilte die Zimmerschlüssel, dann ging es zum Umziehen ins Appartementhaus. Anschliessend gingen wir zur Steuerleutebesprechung. Dort fing die Wettfahrtleitung erstmal an zu fragen, wer in Opti-A und wer in Opti-B segelt (sollten die dass nicht schon bei der Anmeldung feststellen???). Nachdem das geklärt war fingen wir endlich mit der richtigen Steuerleutebesprechung an.
Nachdem die Besprechung fertig war, stürmten alle zu ihren Booten und gingen aufs Wasser. Auf dem Wasser segelten wir uns ein und fuhren noch mal den kompletten Kurs ab (das dauerte nicht lange, da man etwa für die ganze Kreuz nur fünf Minuten brauchte). Mit etwa einer halben Stunde Verspätung (Grund unersichtlich!) starteten wir zu einer 25 Minuten Wettfahrt.

Mit der ersten Wettfahrt waren wir also relativ zügig fertig, aber nachdem alle durchs Ziel waren dauerte es ziemlich lange bis wir wieder starteten. Das ging bei den A's an dem Tag noch zwei Mal so. Nachdem wir aber schließlich mit der dritten Wettfahrt fertig waren, waren auch alle froh dass wir wieder an Land durften.
Wir bauten unsere Boote ab und gingen relativ zügig auf unsere Zimmer. Für Sonntag waren dann 3-4 Windstärken angesagt, also etwas weniger als am Vortag.
Am nächsten Morgen gingen wir zum Frühstück, zogen uns um und bauten unsere Boote auf. Dann gab’s noch eine Vorbesprechung mit Manu und wieder raus aufs Wasser. Draußen angekommen war noch nicht mal die Bahn ausgelegt und das eine dreiviertel Stunde vor dem Start. Nicht einmal das Startschiff war vor den ersten Seglern im Wettfahrtgebiet. Damit gab es wie vor jeder Wettfahrt dieser Regatta eine Startverschiebung. Wir fuhren noch Mal zu Manu und besprachen unsere Taktik bis dann endlich auch das Vorbereitungssignal kam.
Wie am Tag davor schafften wir A's noch drei Wettfahrten, immer eine Stunde Pause dazwischen. Nach der letzten Wettfahrt fuhren wir wieder an Land, zogen uns um und verluden die Boote. Dafür hatten wir genügend Zeit, da es fast vier Stunden gedauert hat bis endlich die Ergebnisse fertig waren (angeblich wegen technischer Probleme).
In Opti-B belegten wir im ersten Viertel Platz 1, 3, 7, 8 und 11 (1 Leon, 3 Valentin, 7 John, 8 Hempi, 11 Lucas). In Opti-A ersegelten wir in den Top 10 die Plätze 4, 9 und 10 (4 Timo, 9 Chalotte und 10 Kai Metzing). Alles in allem hatten wir mehr oder weniger unsere persönlichen Ziele erreicht.

Euer Timo GER 12311