Eine Regatta für ältere Junggebliebene

Segeln ist ein Sport für jedermann und jederfrau, unabhängig von der Größe, dem Geschlecht, dem Alter. Vor allem im fortgeschrittenen Alter wird das Segeln jedoch häufig aufgegeben, insbesondere das Regattasegeln. Zu gefährlich, die gewohnte Sicherheit ist nicht mehr vorhanden, man möchte sich und andere nicht gefährden. Dennoch kribbelt es sicherlich bei dem einen und anderen Segler noch in den Fingern so eine sportliche Herausforderung nochmal zu wagen.

Auf gestellten Booten des Typs Fareast S/V 14 werden die Segler in kurzen Rennen beim ü 80 Cup am 12. August 2020 gegeneinander antreten; © privat

Deswegen hat der Norddeutsche Regatta Verein den ü80 Cup ins Leben gerufen – eine Regatta für alle älteren Junggebliebenen. Für Personen, die mindestens 80 Jahre alt sind, sich aber gern wieder oder immer noch dem Abenteuer und der Herausforderung Regattasegeln stellen, ist die genau das Richtige!

Gesegelt wird auf gestellten Fareast S/V 14, einer sicheren Jolle, die aber gleichzeitig die sportliche Herausforderung bietet. Es ist ein knapp 4,40 m langes und 650 kg schweres Boot mit 1,20 m Tiefgang, und einer mit GFK überzogenen Kielbombe aus Eisen. Ruderblatt und Finne des Hubkiels bestehen aus Carbon. Die Jolle ist mit zwei sich seitlich neigender Schalensitze ausgestattet, mit denen die Crew einer auftretenden Krängung entgegenwirken kann, und dadurch die nötige Sicherheit bietet.

Teams bestehend aus zwei Seglern gehen beim ü80 Cup an den Start. Dabei muss nur einer der beiden Segler die 80 bereits geknackt haben. Die Teamkombinationen können also bunt gewählt werden z. B. Oma / Opa und Enkel. Kurze Wettfahrten von 10 bis 12 Minuten stehen auf dem Programm. Die eintägige Veranstaltung findet am 12. August 2020 im NRV statt und interessierte Segler können sich gern direkt bei Sven Jürgensen unter sven.juergensen(at)nrv.de melden.