Deutsche Meisterschaft der 420er

Die 420er-Segler dürfen sich im Moment keine Pause erlauben. Nur eine Woche nach dem JEM-Qualifikationsfinale ging es in Ribnitz/Dammgarten bereits um den Titel des Deutschen Meisters.

Die NRV 420er bei der IDM; Foto: Toni Schmatz

Mit dem Revier hat der NRV bereits gute Erfahrungen gemacht. 2013 wurden Gwendal Lamay und Philipp Roitsch hier Deutsche Jugendmeister im 420er. Dementsprechend groß waren die Fußstapfen. Wir traten mit sechs Teams an, diese zu füllen.

Nach den ersten beiden Wettfahrttagen und acht gesegelten Wettfahrten bei 2-3 Windstärken war der Titel zwar nicht mehr erreichbar, aber trotzdem ging es mit großer Spannung in den Pfingstmontag. Tim Stilkenbäumer und Lukas Linthout starteten die letzte Wettfahrt als Fünfte in der Gesamtwertung. Nach einem sehr guten Start wollte der Wind aber nicht so wie die Jungs und so wurde die Wettfahrt (29. Platz) leider der Streicher der Serie. Damit rutschten sie auf den neunten Platz zurück. Nach anfänglicher Enttäuschung sagte Tim nach der Siegerehrung: „Hätten wir den 29. in der 1. Wettfahrt gesegelt und uns dann auf den 9. vorgearbeitet, dann wären wir jetzt super zufrieden!“

Die anderen NRV Teams ersegelten die Plätze 14, 23, 26, 61 und 67. Ein Mannschaftergebnis, dass sich sehen lassen kann! Für Luise und Helena Wanser war die Regatta gleichzeitig der Abschied aus der Bootsklasse, ab sofort gehen die beiden im olympischen 470er an den Start. Dort werden sie dann unter anderem gegen Fabienne Oster (NRV) und Alexandra Lauber (BYCÜ) segeln, welche am Wochenende bei der YES-Regatta in Kiel den sechsten Platz erreichten.