Tornado verursacht schwere Schäden beim Hampton Yacht Club
Ein Tornado der Klasse F2 mit Windgeschwindigkeiten zwischen 180 und 250 Stundenkilometer traf am Freitagabend, den 1. Juni 2012 gegen 20:15 Uhr mit großer Wucht den Großraum von Hampton, Virginia, ein für diese Region der USA völlig untypisches Wetterphänomen.

Die Fenster des Clubhauses wurden vom Wind zerdrückt - Foto: Hampton Yacht Club

Die Trailer an Land konnten dem Wind nicht standhalten - Foto: Hampton Yacht Club
Den ganzen Tag über hatte der Hampton Yacht Club bei bestem Wetter mit Sonnenschein und stetigem Wind den ersten Wettfahrttag der Southern Bay Race Week mit einer Beteiligung von 93 Yachten absolviert. Am Abend jedoch verschlechterte sich das Wetter dramatisch und eine dunkle Wetterfront entpuppte sich als ein verheerender Tornado, der eine ccirca 300 Meter breite Schneise der Verwüstung durch Hampton, Virginia zog.
Der Hampton Yacht Club lag genau in der Zugbahn des Wirbelsturms, der schwere Schäden anrichtete. Die Panoramascheiben des Restaurants barsten unter dem Winddruck. Die Glasscherben landeten auf den Esstischen. Der Barkeeper wurde ordentlich durchgerüttelt und eine Person, die in der Nähe der Eingangstür gestanden hatte, wurde durch den rapide gesunkenen Luftdruck des Tornados durch die Tür nach außen hinausgesogen, blieb aber Gott sei Dank unverletzt. Es gab allerdings weitere erhebliche Sachschäden an den Booten.
Ein Laser wurde über 100 Meter weit auf die Straße geweht und blieb dort liegen - Foto: Hampton Yacht Club
Insgesamt werden die Aufräum- und Reparaturarbeiten sicher einige Wochen in Anspruch nehmen. Der NRV hat dem Hampton Yacht Club und seinen Mitgliedern seine Anteilnahme ausgesprochen.
Bericht: Wolfgang Weber, Delegierter für Internationale Angelegenheiten
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