10.10.2012

Opti-Trainingslager in Boltenhagen

Mit 14 Seglern ging es einen Tag nach dem Opti-Teamrace Hamburg direkt ins Trainingslager. In den vergangenen Jahren sind die NRV Optisegler bis nach Warnemünde gefahren. In diesem Jahr war der Weg kürzer. Gebucht waren vom 30. September bis 6. Oktober 2012 drei Appartements im Dorfhotel der Weißen Wiek in Boltenhagen.

Die NRV Optis in Reih und Glied - Foto: Mitja Meyer

Zum ersten Mal waren die Optisegler auch darauf angewiesen, ohne Eltern zu kochen. In der Regel waren sie untergebracht in Mehrbettzimmern mit Vollverpflegung. Nun gab es zwar schicke Appartements, inklusive war aber nur noch das Frühstück. Für Lunch und Abendessen musste in den Appartements selbst gesorgt werden. Zwei bis drei Sportlerinnen und Sportler fanden sogar Gefallen daran, beim Einkauf entscheiden zu dürfen und Rezepte ausprobieren zu können. Nur als es dann an das Saubermachen ging waren plötzlich alle so müde ;-)

Ab Tag Fünf stand der Gruppe dann aber eine Opti-Mami zur Seite, die sich um Einkauf und Kochen kümmerte und so bei den Trainern Mitja und Manu für eine Entlastung sorgte.

Es gab keinen Tag, an dem nicht gesegelt werden konnte. In erster Linie ging es um die richtige Technik, das Boot bei kleiner Welle schnell segeln zu können. Wind war im Grunde fast immer da, an einem Tag sogar so viel, dass die Boote noch auf dem Wasser abgebaut werden mussten, damit sie geschleppt werden konnten.

Bei Böen von 40 Knoten wehten in der geschützten Marina Strandkörbe vom Steg und aufgerollte Vorsegel zerfetzten. Gegen den Wind in den Hafen zu kreuzen war dabei einfach nicht mehr möglich. Und auch wenn einige Segler an diesem Tag die Trockenanzüge gestrichen voll hatten, wurde bei der Abschlussbesprechung am letzten Tag deutlich, dass alle viel dazu gelernt und viel Spaß gehabt haben, sowie den Wunsch, im nächsten Jahr wieder nach Boltenhagen fahren zu können.

 

Bericht: Manuel Weiland