Opti-Teamrace Hamburg
Am Sonnabend, den 29. September 2012 richtete der NRV mit der Unterstützung des Audi Zentrum Hamburg zum ersten Mal das Opti-Teamrace Hamburg aus. Das Team „The amazing four“ des Mühlenberger Segel-Clubs (MSC) ließ sich in keiner einzigen Wettfahrt schlagen und sicherte sich so wohlverdient den Wanderpreis.

Marco Diehl vom Audi Zentrum Hamburg überreicht den Wanderpreis an die strahlenden Sieger - Foto: Peter Kähl

An den farbigen Mützen ist klar zu erkennen, wer vorne liegt - Foto: Peter Kähl

Die Teilnehmer - Foto: Mitja Meyer
Pünktlich um neun fanden sich die Hamburger Nachwuchssegler zur Steuermannsbesprechung beim Frühstück auf dem Event-Ponton des NRV ein. Die bunten Leibchen und farbig passenden Wollmützen sorgten für Freude bei den Seglern und machten es einfach für die Umpires, wie die Wasserschiedsrichter im Match Race genannt werden, die vierköpfigen Opti-Teams während der Wettfahrten auseinander zu halten.
In zwei Gruppen aufgeteilt segelten die Mannschaften ein erstes Round Robin, bei dem jedes Team gegen jedes der drei anderen Teams der Gruppe antritt. Mit geschickten Match Race-Mannövern versuchten die Opti-Segler, die gegnerische Mannschaft nach hinten zu segeln, anstatt wie beim Fleet Race der Ein-Mann-Jollen üblich, möglichst als Erster die Ziellinie zu überqueren.
Aus den beiden Vorrunden, den sogenannten Flights, ging jeweils eine Mannschaft ungeschlagen hervor. Das hellblaue NRV Team „Find ich gut“, bestehend aus Ava Momm, Emilia Lampe, Benedikt Woge und Ole Ulrich konnte drei Siege vorweisen, ebenso wie die MSC Segler mit den grauen Leibchen unter dem Mannschaftsnamen „The amazing four“: Tom Luis Schönfeldt, Erik Genthe, Mats Krüger und Jacob Ahlers.
Nur im Finale war das hellblaue Team vom NRV den grauen Mützen der MSCer unterlegen, die somit ungeschlagen den ersten Platz einnahmen und ihre Namen nun stolz auf den Wanderpreis gravieren lassen dürfen. Platz drei ging an eine der jüngsten Mannschaften, die reine Mädchenmannschaft „Fabulous Grits Girls“ aus Fee Brödermann, Hanna Wille, Marla Bergmann und Hannah Stutterheim, ebenfalls aus dem MSC.
„Die Segler waren nicht ganz so protestfreudig, wie erwartet. Für viele ist das ihr erstes Teamrace, wo der Wettfahrtmodus ja ganz anders funktioniert als bei normalen Opti-Regatten und da fehlt ihnen noch ein bisschen die Regelsicherheit. Aber wir haben bei einigen Mannschaften echtes Potential gesehen und hoffen, dass im nächsten Jahr auch wieder so viele Teams zu dieser Regatta melden“, lautet das Fazit von Organisator und NRV Jugendtrainer Manuel Weiland nach der Siegerehrung.
Die Ergebnisse finden Sie hier, die Siege/Niederlagen Matrix hier und Bilder hier.
Bericht: Deike Flemming
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