13.08.2012

Junior Elbe Cup

Die Sommerferien sind vorbei, die Ranglistenregatten gehen in die nächste Runde. Und nachdem zwölf A-Segler nun die Laser- und 420er-Gruppen verstärken, sind im Opti jetzt neue Nachwuchssegler am Drücker.

Die Opti-Segler vor dem NRV Jugendclubhaus an der Elbe - Foto: NRV

Für die erste Regatta im neuen Schuljahr, dem Junior Elbe Cup am 11. und 12. August 2012, mussten unsere Opti-Segler nicht weit reisen, wohl aber früh aufstehen. Der Grund ist die Tide auf der Elbe und dem Mühlberger Loch. Das Regatta-Revier - das Mühlberger Loch am Airbusgelände - führt nur etwa drei bis vier Stunden genug Wasser, um Wettfahrten segeln zu können. Beim MSC wurde daher am Sonnabend schon um 09:00 Uhr das erste Mal gestartet. Das bedeutet aber auch, dass bis 07:00 Uhr alle in Blankenese zu sein hatten.

Bei wenig Wind und wechselnder Strömung konnten am Sonnabend zwei Wettfahrten gesegelt werden, bevor die Strömung des ablaufenden Wasser zu stark wurde. Anschließend durfte auch nicht zurück gesegelt werden. Die Gefahr, dass bei mehr als 80 Optis, einer der Segler ein herannahendes Containerschiff falsch einschätzt ist einfach zu groß. Daher wird die Verantwortung in die Hände der Betreuer gelegt und das Fahrwasser nur im Schlepp überquert.


Die farbigen NRV Segel sind besonders gut zu erkennen - Foto: Claaß Barth

Um unsere 20 Segler sowohl im Schlepp, also auch während und zwischen den Wettfahrten entsprechend betreuen zu können, hat sich Jugendsprecher und Laser-Segler Timo Sommer dazu bereit erklärt, sich mit einem zweiten Schlauchboot um unsere Segler mit den auffälligen, bunten Segeln zu kümmern. Um das Schleppen zu erleichtern, bekam Timo am Sonnabend Unterstützung von einem Opti-Vater, am Sonntag begleitet ihn Laser-Teamkollegin Gloria Clausen.

Insgesamt konnten alle fünf ausgeschriebenen Wettfahrten gesegelt werden. In Opti B segelte Ole Ulrich mit einem Punkt Abstand auf den führenden Felix Dieckmann (MSC) auf Platz zwei, Justus Melzer konnte sich dicht dahinter auf Platz drei positionieren. Bei den A-Seglern konnten wir leider nicht ganz so gut abschneiden, Tim Steuber holte mit Platz acht aber schon mal seine ersten Punkte für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft in Ribnitz 2013. Und Louis Enking, der gerade erst die Berechtigung zum Starten in Opti A erhielt konnte auf Anhieb in die erste Hälfte segeln.

Alles in allem war das Wochenende erfolgreich.

 

Bericht: Manuel Weiland